Route Alice Springs nach Yulara (Ayers Rock)

Entfernung
450 km

Reisezeit
empfohlene Mindestreisezeit: ab 4 Tage

Straßenbelag
Strecke für Allrad-PKW und Bushcamper (Allrad-Camper), Mietfahrzeuge ohne Allradantrieb sind auf dieser Route eventuell nicht versichert Wir empfehlen über den ungeteerten Meerenie Loop zu reisen, der die kürzeste Verbindung von den Western McDonnell Ranges zum Kings Canyon darstellt. Auf dieser Strecke liegen in den Western McDonnel Ranges einige besonders eindrucksvolle Schluchten. Das Tier- und Pflanzenleben konzentriert sich dort um die Wasserlöcher. Wichtig: Zweiradgetriebene Mietfahrzeuge sind auf dieser Strecke allerdings nicht versichert.

Für zweiradgetriebene Mietfahrzeuge empfiehlt sich alternativ die geteerte, aber deutlich längere Verbindung von über den Stuart Highway und den Lasseter Highway.

Kartenübersicht

Karte von Zentralaustralien der Central Australian Tourism Industry Association
Die Central Australian Tourism Industry Association stellt Reisenden eine nützliche Karte von Zentralaustralien zur Verfügung. Klicken Sie für eine Vergrößerung links stehendes Bild oder nutzen Sie den
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Routenverlauf

Nachfolgend finden Sie eine Übersicht mit einigen der wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten auf der Strecke. Für den Aufenthalt vor Ort finden Sie bei unseren Beschreibungen der Orte bzw. Regionen noch zahlreiche weitere Details. Einige Höhepunkte der Strecke werden Ihnen als Appetitanreger präsentiert mit freundlicher Unterstützung von unserem Partner Ingo Öland.  Für sämtliche Bilder liegt das Copyright bei Ingo Öland.

Tag 0
Ingo Öland: McDonnell Ranges

McDonnell Ranges

Rund um Alice Springs

  • Mitten im Inneren Australiens erstrecken sich auf 400 Kilometer von Ost nach West die McDonnell Ranges – einer der ältesten Gebirgszüge der Welt mit Höhen bis zu 1500 Meter. Ziemlich exakt in deren Mitte liegt eine Schlucht – wie geschaffen für eine bequeme Nord-Süd-Durchquerung. Heute liegt dort Alice Springs. Der Hauptort vom Landesinneren wird von den Einwohnern nur „The Alice“ genannt.
    🦘 Regionsbeschreibung Alice Springs
  • 1928 wurde in Alice Springs der Royal Flying Doctor Service gegründet. Er ist für die medizinische Versorgung von über 15.000 Menschen im Radius von 500 Kilometern zuständig. Im Gründungshaus im Stadtzentrum kann man erleben, wie über Funk mit den entlegenen Farmen im Outback kommuniziert wird.
  • Frühmorgens kann man rund um Alice auch eine Ballonfahrt machen. Es lohnt sich: Das Rote Zentrum bietet aufgrund seines trockenen Klimas herrliche Farbspiele von himmlischen Blautönen und roter Erde.
  • Wer sich für die Kunst der Aboriginal People interessiert, sollte die Möglichkeit nutzen, hier eine der Galerien zu besuchen.

Übernachtung: Alice Springs

Tag 1
Ingo Öland: Glen Helen Gorge
Glen Helen Gorge

Alice Springs – Glen Helen

  • Für den Vormittag empfiehlt sich ein Ausflug zum Alice Springs Desert Park. Der Park ist ein hervorragender Platz um die einheimische Tier- und Pflanzwelt kennen zu lernen.
  • Nun in die Schluchten der McDonnell Ranges, z.B. der nahegelegenen Simpson Gap: Dort erwartet Sie eine herrliche Fels-Färbung und eine vielseitige Oasen-Vegetation in den Schluchten. Mit etwas Glück sehen Sie auch ein paar Felsenkängurus.
  • Wir empfehlen den Besuch von drei weiteren „repräsentativen“ Schluchten der Western Mac Donnel Ranges: der Standley Chasm, der Ormiston Gorge und von Glen Helen.

Übernachtung: Glen Helen

Tag 2
Ingo Öland: Blick in den Kings Canyon
Blick in den Kings Canyon (Watarrka)

Glen Helen – Kings Canyon

  • Weiterreise über Mereenie Loop Road (93 km) zwischen Hermannsburg und Kings Canyon. Die Straße führt über Aborigine-Land. Durchfahrtsgenehmigungen („Mereenie Tour Pass“) sind erhältlich in der Alice Springs Tourist Office, Hermannsburg, Glen Helen, Kings Canyon und beim Büro des Central Land Council für 2.20 AUD (Stand: Februar 2021)
    🔗 Central Land Council: PermitsUnbedingt über Straßenverhältnisse vor Abfahrt informieren. Bei trockenem Wetter wird die Fahrt sogar Zweiradantrieb-Fahrzeugen erlaubt. Fahrzeugvermieter erlauben die Strecke nach unserer Kenntnis ausschließlich mit Allradantrieb. Vom Abzweiger Areyonga bis Kings Canyon ist bei trockner, brettharter, frisch gewalzter Strecke die Strecke in zwei Stunden fahrbar, der Durschnitt liegt bei 3h 15 min, bei „saftigen Straßenverhältnissen“ sind 4 bis 5 Stunden zu kalkulieren und nach drei Tagen Dauerregen sollte man für die Strecke mit Besichtigung von Redbank Gorge und Gosse Bluff 6 bis 7 Stunden einplanen. Tipp: Luftdruck vorne und hinten reduzieren um Plattfüße zu vermeiden.

    • Aussteigen darf man an Aussichtspunkten, aber sich nicht mehr als 50 Meter von der Straße entfernen.
    • Gosse Bluff ist mit seinen Aussichtspunkten zu empfehlen.
    • In der Glen Helen Gorge kann man sehr schön schwimmen. Auch wird dort eine Heliflug angeboten.

    🔗 Explore Oz: Track Notes Meerenie Loop

    Reisenden mit Bushcamper oder anderem Allrad-Wohnmobil empfehlen wir eine zusätzliche Übernachtung auf dem Campingplatz im Palm Valley einzulegen. Die Strecke in das Palm Valley ist je nach Wasserstand eine echte Herausforderung, für „4WD strictly“ und nichts für 4WD-Neulinge.

  • Der Kings Canyon ist wohl die spektakulärste Schlucht Australiens. Er liegt im Watarrka National Park. Bis zu 300 Meter ragen hier die Felswände sowohl konvex wie auch konkav gewölbt nach oben, als ob jemand mit einem gigantischen Spaten ins Erdreich gestochen hätte. Die Schlucht ist auch bekannt für ein besonderes Farbschauspiel: Wird die südliche Seite von der Sonne beschienen, leuchtet sie dank darin eingelagerter Eisenoxyde in intensivem Rot – die Nordwand erscheint cremefarbig.
    🦘 Watarrka Nationalpark (Kings Canyon)
  • Das Kings Canyon Resort wurde Anfang der 90er Jahre eröffnet und ist damit der jüngste Ort Australiens.

Übernachtung: Kings Canyon

Tag 3
Ingo Öland: Uluru
Uluru

Kings Canyon – Yulara

  • Eine Empfehlung für Frühaufsteher ist der Aufstieg zum Rand des Canyon. Von dort hat man zum Sonnenaufgang einen faszinierenden Blick in die Schluchtenlandschaft, außerdem sind die meisten Tiere am frühen Morgen aktiv.
  • Auf der Anfahrt nach Yulara bieten die vielen roten Sanddünen und Wüsteneichen reizvolle Fotomotive.
  • Das Ayers Rock Resort wurde als Touristenort 1984 nach einer Konzeption auf dem Reißbrett erbaut und mit vielen Architekturpreisen ausgezeichnet. Heute trägt der Ort den klingenden Aboriginal-Namen „Yulara“. Er ist ein Musterbeispiel für ein umweltverträgliches Touristenzentrum. Über 100.000 Bäume wurden gepflanzt, und weithin sichtbare künstliche Segel dienen als Schattenspender.
  • Einer der unzweifelhaften Höhepunkte einer Australien-Reise ist der Uluru, besser bekannt unter dem Begriff Ayers Rock. Er ist eines der wichtigsten Heiligtümer der Aboriginal People und einer der berühmtesten Berge weltweit.
    🦘 Uluru (Ayers Rock) und Kata Tjuta (Olgas)

Übernachtung: Yulara

Tag 4
Ingo Öland: Kata Tjuta (Olgas)
Kata Tjuta (Olgas)

Yulara

  • Kaum weniger prominent als der Uluru sind die 36 Köpfe der benachbarten Felsengruppe Kata Tjuta (Olgas). Der Name aus der Aboginal-Sprache bedeutet „viele Köpfe“. Besser bekannt ist das Felsengebilde unter dem Name „Die Olgas“. Ihr europäischer Entdecker Ernest Giles benannte sie nach der Königin Olga von Württemberg.

Übernachtung: Yulara

Straßenzustand aktuell

Plötzliche schwere Regenfälle sind selten, aber möglich zwischen Dezember und März. Kurzfristig wird dann eventuell der Meerinie Loop gesperrt.
🔗 Northern Territory Government
🔗 Northern Territory Government: Sicherheitshinweise zum Fahren im NT

Details zu Orten / Regionen an der Strecke

Ausführliche Beschreibungen von Orten und Regionen entlang dieser Strecke in AUSTRALIEN-INFO.DE
🦘 Alice Springs
🦘 Watarrka Nationalpark (Kings Canyon)
🦘 Uluru (Ayers Rock) und Kata Tjuta (Olgas)