Sydney

Ingo Öland: Harbour Bridge von Norden; Klicken Sie auf das Bild um eine vergrößerte Ansicht sehen zu können.
Sydney Oper
📷 © Ingo Öland

Kurzportrait

Sydney ist unzweifelhaft eine der schönsten Städte der Welt mit einer phantastischen Lage an einem weit ausladenden Naturhafenbecken. Sie wurde von der Natur verwöhnt: z.B. durch kilometerlange weiße Sandstrände direkt vor der Haustüre. Die kulturelle Vielfalt der Stadt kommt durch Einwanderer aus den unterschiedlichsten Ländern zustande, einschließlich einer sehr aktiven Schwulen- und Lesbenszene, deren Jahreshöhepunkt der farbenprächtige Mardi Gras ist – die größte „Love Parade“ der Welt. An Etiketten für diese faszinierende Metropole fehlt es nicht: „Paris des Pazifiks“, „Blue Dream“ – am besten Sie schauen sich Sydney selbst an. Mit hoher Wahrscheinlichkeit werden Sie begeistert sein.

Die Stadt hat riesige Ausmaße: der Großraum Sydney erstreckt sich über eine Fläche von 5.000 Quadratkilometer. Zum Vergleich: Paris hat 1.200, Berlin knapp 900 Quadratkilometer. Der Stadtkern mit den touristischen Highlights und das Gebiet um das Opernhaus sind überschaubar und fußgängerfreundlich.

Im Olympia-Jahr 2000 wurde Sydney zur „World-City of Sports“. In der Olympia-freien Zeit ist Melbourne ständiger Wettstreiter um den Titel „australische Sporthauptstadt“. Die „clean, green Games“ waren für Sydney die denkbar beste Werbung. Im Juli 2008 war Sydney Austragungsort des Weltjugendtages der Katholiken.

Lage
Sydney: 33° 51’ S 151° 12’ O
🗺️ Orts-/Regionsdarstellung in Online-Karten

Lokalzeit aktuell
Zeitzone: Winter: Australian Eastern Standard Time (AEST) UTC +10:00; Sommer: Australian Eastern Daylight Time (AEDT)UTC +11:00

Wetter aktuell

Klima
Gemäßigtes, warmes Klima mit überdurchschnittlich viel Sonne; Sommer: sonnig und wärmer; Winter: regnerisch und kühl. Vereinzelte Trockenheitsperioden führen zu ernsthaften Problemen mit Buschfeuern – zuletzt im Januar/Februar 2020.
🦘 Detaillierte Klimatabelle zu Sydney (u.a. mit den Temperaturen der einzelnen Monate)

Einwohner
Rund 5,2 Millionen (2019) wohnen in rund 450 Vororten. Hier lebt jeder fünfte Australier.

Geschichte
Am 26. Januar 1788 („Australia Day“) als erste weiße Siedlung Australiens und Sträflingskolonie an der Port Jackson Bay. Dieser Tag wird jährlich als Australia Day mit einem Riesenfest in der Hafenbucht begangen. In den Rocks liegt der Ursprung und das Herz Sydneys. Es folgten Lager und Verwaltungsgebäude, anschließend verfiel das Viertel, war Hochburg von Diebesbanden. Bis 1988 wurde es aufwändig saniert: Jetzt beherbergt es Cafés, Boutiquen, Pubs, Galerien, Restaurants und hat einen niveauvollen Boulevard entlang des Hafens. Dass das Herz von Sydney auch dunkle Flecken aus der Vergangenheit hat, zeigt der ehemalige Exekutionsplatz mit dem nachgebauten Galgen in der Essex Street. Die ersten weißen Australier waren eben „Pommies“ (= Prisoners of her majesty).

Unsere Empfehlung

3 Tage sollten Sie für Sydney idealerweise Zeit haben. Wenn es nur ein oder zwei Tage sein sollten, sollten Sie sich aus unseren Tipps Ihre Favoriten herauspicken.

1. Tag – Rund um die Oper

  • Für den ersten Eindruck empfehlen wir Ihnen aufs Wasser zu gehen und eine Hafenrundfahrt zu machen. So entdecken Sie am besten die einzigartige Lage am weitläufigen Hafenbecken des Sydney Harbour – auch Port Jackson genannt – und dem tiefblauen Pazifik.
  • Anschließend eine Besichtigung der Oper mit Führung durch das Innenleben – mit ein bisschen Glück ergattern Sie noch Restkarten für Aufführungen am Abend oder in den kommenden Tagen.
  • Zur Entspannung ein Spaziergang durch den neben der Oper gelegenen Botanischen Garten.
  • Im Anschluss hinein in die geschäftige Innenstadt mit den Einkaufsarkaden Queen Victoria Building und Strand Arcade.
  • Für den späteren Nachmittag eignet sich das Viertel The Rocks. Die vielen Cafés werden nach Büroschluss lebendig. Wenn die Zeit noch reicht, lohnt zuvor ein Abstecher auf die Hafenbrücke. Von ihr hat man einen phantastischen Blick über den Hafen von Sydney und den „klassischen Blick“ auf das Opernhaus. Eine Touristeninformation im Inneren des Brückenpfeilers informiert über die Geschichte und den Bau des „Kleiderbügels“, wie die Sydneysider ihre Brücke nennen. (Zum Abend ist das der beste Platz für ein Foto von der Oper…)

2. Tag – Darling Harbour

  • Der Hafenbereich von Darling Harbour wurde Ende der achtziger Jahre modernisiert und ab 2010 erneut einer Generalüberholung unterzogen. Heute beherbergt der luftig gebaute Komplex neben Einkaufsmöglichkeiten, Restaurants und Hotels auch das größte Aquarium der Welt.
  • Chinatown in der Dixon Street bietet gute Küche für ein Lunch
  • Ein schöner Blick auf die Stadt eröffnet sich vom Sydney Tower – einem Fernsehturm, der 305 Meter über der Innenstadt liegt und architektonisch stark an den klassischen Stuttgarter Fernsehturm erinnert. Die beste Zeit für eine Auffahrt ist etwa eine Stunde vor Sonnenauf- oder Sonnenuntergang. Insbesondere im Winter, wenn es früher dunkel wird und in allen Büros noch die Lichter brennen ist es ein imposanter Anblick.
  • Zum Abschluss nach Kings Cross – in das „klassische“ Vergnügungsviertel von Sydney, die zahme Antwort auf die Reeperbahn.

3. Tag – Die Außenviertel und was sonst noch Spaß macht…

  • z.B. nach Paddington – ausgefallene Boutiquen und Treffpunkt der Künstler.
  • oder nach Bondi Beach zu den Surfern – vielleicht mit einer Küstenwanderung nach Coogee ?
  • oder nach Balmain zum Edel-Shopping?
  • oder in den Taronga Zoo zu den australischen Tieren?

Übersicht

  • Geprägt durch Oper und Hafenbrücke sowie Hochhäuser des Geschäftsdistriktes. Den schönsten Blick auf die Oper hat man vom ersten Pfeiler der Hafenbrücke oder beim Bridge Climbing von der Brücke selbst, auf die gesamte Stadt am besten vom Wasser bei einer Hafenrundfahrt.
    🔗 Bridgeclimb
  • Der Sydney Tower: 305 m hoch über Innenstadt, 2. höchstes Bauwerk der Südhalbkugel (nur der Sky Tower in Auckland/Neuseeland ist seit 1997 um 20m höher). An klaren Tagen können Sie die rund 80 km entfernten Blue Mountains im Westen sehen. Seit 2005 kann von der geschlossenen Aussichtsplattform direkt hinausgeklettert werden im Rahmen eines sogenannten „Skywalks“. Schwindelfrei sollte jeder „Skywalker“ sein, denn der Boden des Skywalk ist für den klaren Durchblick aus Glas gefertigt. Ein Blick nach unten erweckt das Gefühl, über Sydneys Häuserschluchten zu schweben. Bevor es losgeht, werden die Teilnehmer von ausgebildeten Experten mit spezieller Kleidung ausgerüstet und mit Gurten gesichert.
    🔗 Sydney Tower
  • 2015 wurde auf einem Gelände das etwa auf halber Strecke zwischen der Hafenbrücke und Darling Harbour liegt das Erholungsgebiet Barangaroo Reserve eröffnet. Es befindet sich auf dem Gebiet eines ehemaligen Containerhafens. Von hier hat man eindrucksvolle Ausblicke auf die Hafenbrücke und es ist einer der beliebtesten Plätze zur Beobachtung des Feuerwerks an Silvester. Als der deutsche Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier  2017 Sydney besuchte, wurde hier für ihn durch australische Ureinwohner eine traditionelle Rauchzeremonie abgehalten. Zugänge zur grünen Oase der Barangaroo Reserve befinden sich am Fußweg von der Hafenbrücke und Darling Harbour sowie am oberen Ende der Argyle Street, die im Viertel The Rocks beginnt.
    🔗 Barangaroo Reserve

Anreise

Flughafen
international und national: Kingsford Smith (Flughafen-Kürzel: SYD), ca. 14 km außerhalb von Sydney. Die drei Terminals (T1 = international, T2 und T3 = national) sind durch Shuttle-Busse, den Airport Link und durch Taxis verbunden.
🔗 Sydney Airport
( Im Stadtteil Badgerys Creek – ca. 50 km von der Innenstadt entfernt – wird ein zweiter Flughafen gebaut, der vielleicht im Jahr 2025 in Betrieb gegen könnte. )

Kürzeste Verbindung in die Innenstadt auf der Schiene ist „Airport Rail Link“ (Fahrtdauer: ca. 15 Minuten) – nach Central, Museum, St. James, Circular Quay, Wynyard, Town Hall. Stationen befinden unter allen drei Terminals. Die Züge fahren täglich im 10- bis 15-Minutentakt zwischen etwa 5 Uhr früh und Mitternacht.
🔗 Airport Link
Alternative: Tür-zu-Tür Airport Shuttle

Straßen
Entfernungen von Sydney – jeweils auf direktem Weg
🗺️ Brisbane: 931 km (12 1/4 h) – via Pacific Highway / Nr. 1
🗺️ Melbourne: 881 km (10 1/4 h) – via Hume Highway / Nr. 31
🗺️ Adelaide: 1376 km (16 3/4 h) – via Hume & Sturt Highway / Nr. 31 & 20

Teile der Autobahnen in und um Sydney sind gebührenpflichtig („Toll Road“) und die Gebührenerfassung erfolgt elektronisch. Mache Sie sich unbedingt vor Abfahrt mit dem Prozedere vertraut. Elektronischer Pass für Mautstraßen: Sydney-Besucher mit Mietfahrzeug können einen elektronischen Pass, der 30 Tage lang gültig ist, kaufen. Der elektronische Ausweis namens „eMu“ ist bei mehr als 300 Verkaufsstellen (inkl. Tankstellen) in New South Wales erhältlich. Abgebucht wird dann bei Nutzung der Mautstraßen ganz einfach über die Kreditkarte.
🔗 eMu – Elektronischer Pass für Mautstraßen in Sydney
🔗 Sydney Motorways: Bezahlformen

  • Die Benutzung der Sydney Harbour Bridge oder des Tunnels von Nord nach Süd ist mautpflichtig, die andere Richtung ist kostenlos.
  • Mautpflicht besteht auf dem M2 Motorway (Hills Motorway), M5 Motorway (South-West Motorway) und bei der Benutzung des Eastern Distributor Richtung Norden fällig.
  • Der 40 km lange WestLink M7 (früher Western Sydney Orbital) ist eines der größten Mautstraßenprojekte in Australien. Er verbindet drei bereits existierende Autobahnen.
  • Der 3,6 km lange Lane Cove Tunnel (eröffnet 2007) ist ein Abschnitt des Ringstraßensystems um Sydney. Er verbindet den Gore Hill Freeway direkt mit dem M2 Motorway und ermöglicht somit eine schnelle Verbindung aus dem Zentrum in den Nord-Westen Sydneys.
    🔗 Sydney Motorways

Bahn
Nah- und Fernverkehrszüge starten am Hauptbahnhof
Nord: Express Train aus Brisbane
West: Indian Pacific aus Perth (4078 km)
Südwest: XPLORER aus Canberra und Express Train aus Melbourne

Bus
Alle großen Busgesellschaften steuern Sydney an.

Nahverkehr

Sydney ist durch den öffentlichen Nahverkehr ausreichend bis gut erschlossen. Man tut gut daran vor der Anreise sich auf der ausführlichen Website „131500“ mit den Tarifen vertraut zu machen. Die Kombination einer Bahn-Bus-Fähren-Wandern-Erkundung in Sydney ist überaus reizvoll. Ein Online-Routenplaner, Netzpläne als PDF und viele weitere Servicebausteine machen das Planen – fast – kinderleicht.
🔗 131500 – Alle Informationen zum Nahverkehr in Sydney
🔗 Öffentlicher Nahverkehr in Sydney und Umgebung

  • Seit 2016 werden nur noch Einzelfahrscheine und Hin- und Rückfahrscheine als Papiertickets verkauft. Alle anderen Tickets lassen sich auf die „Opal Card“ buchen, eine Smartcard wie man sie auch in anderen Großstädten einsetzt, u.a. unter gleichem Namen in London. Mit „Opal“ können alle öffentlichen Verkehrsmittel in Sydney, den Blue Mountains, an der Central Coast, im Hunter Valley, in der Illawarra-Region und den Southern Highlands genutzt werden. Mit der Opal-Karte zahlen Erwachsene an einem Tag maximal 15 AUD. Sonntags kann man für 2.50 AUD innerhalb des gesamten öffentlichen Verkehrsnetzes Fahrten unternehmen (Preise jeweils Stand Januar 2016). Die Karte ist kostenlos an zahlreichen Verkaufsstellen erhältlich. Wer in Sydney ankommt, bekommt sie auch im Ankunftsbereich am Flughafen. Beim Einkauf kann man die Karte gleich mit Guthaben aufladen lassen. Das ist auch an jeder Verkaufsstelle möglich. Man kann die Karte auch automatisch über eine
  • Die Karte ist bei jedem Ein- und Aussteigen an Kartenlesegeräte an Bahnhöfen, Fährenanlegestellen und in Bussen zu halten. Das Opal-System bucht den korrekten Fahrpreis automatisch vom Guthaben ab. Auf den Fähren von Sydney Ferries nach Manly braucht man nicht auszuchecken, da es hier nur die eine Haltestelle gibt.
    🔗 Opal Card – Ticketsystem im Nahverkehr in Sydney
    🔗 Opal Card: Informationen in deutsch
    🔗 Opal Card: Verkaufsstellen
  • Die Haltestellen am Flughafen gehören einer Privatfirma. Hier werden „Bahnsteiggebühren“ fällig. (Opal Card: 11,60 AUD, Normalpreis 13 AUD – Stand 2015).
  • Ein Tagesticket („My Multi Day“ – 24 AUD – Stand Nov. 2015) ermöglicht unbegrenzt häufige Fahrten mit Bussen, Fähren und dem Bahnnetz in der Innenstadt. Beworben wird das Ticket nicht sehr stark, erhältlich ist es aber vielerorts: In sog. „TransitShops“, am Kiosk, beim Busfahrer, Bahnschaltern und Fährenticketschaltern.
    🔗 Öffentlicher Nahverkehr in Sydney und Umgebung
    Der Busservice auf dem Innenstadt-Ring auf mit der Busnummer 555 ist kostenlos. Er verkehrt vom Hauptbahnhof über die George Street zum Circular Quay und zurück.

Bahn

  • Westlich der Harbour Bridge ist das Bahnnetz der „CityRail“ sehr ausgedehnt. Im Untergrund kommt man durch die City am schnellsten voran. Auch in die Blue Mountains kommt so vergleichsweise zügig – im wahrsten Sinn des Wortes. Allerdings würden sowohl Wagenpark wie auch Schienennetz deutlich mehr Engagement bei Wartung und Erneuerung gut tun.
  • Über den Ausbau nach Süden sowie auf der Nordseite des Hafens östlich der Harbour Bridge wird seit Jahrzehnten – mehr oder weniger erfolglos – diskutiert. Das Ergebnis sieht man beim Busfahren…
  • Zu- und Ausgang ist durch Sperren geregelt, in die man die Fahrkarte einschiebt. Man erhält das Ticket an der Sperre zunächst zurück und wird dann durchgelassen. Einfache Fahrkarten werden am Zielort nicht zurückgegeben, sondern automatisch einbehalten.
    🔗 Cityrail

Bus

  • Basis-Verkehrsmittel. Dichtes Netz, aufgrund vieler kleiner Staus aber häufiger verspätet und zähflüssiges Vorankommen. Vielleicht eine der beliebtesten Strecken: Der 380er nach Bondi, dem auch Julica Jungehülsing in Ihrem Buch „Ein Jahr Australien“ ein Kapitel widmete…
    🔗 Sydney Buses
  • Auf 2 Strecken verkehren Busse, die Touristen die Verknüpfung des Besuchs diverser Sehenswürdigkeiten ermöglichen. Das Tagesticket ermöglicht beliebiges Ein- und Aussteigen – ist aber im Vergleich zum normalen Tagesticket teuer (Januar 2012: 35 AUD). Manko: Der Busservice endet bereits gegen 19:30 h, dabei möchte man (insbesondere im Sommer) evtl. länger unterwegs sein..
  • Der rote Explorer-Bus (tagsüber, alle 20 min): 35 km lange Rundstrecke entlang der wichtigsten touristischen Attraktionen in The Rocks, Kings Cross, China Town und Darling Harbour). Der blaue Bondi & Bay Explorer (tagsüber, alle 30 min) – tourt in einer Schleife über Kings Cross, Double Bay, Vauclause und Watson’s Bay bis zu „The Gap“ über Bondi Beach, Centennial Park und Oxford Street.
    🔗 Sydney & Bondi Explorer

Fähre

  • Sehr attraktives Verkehrsmittel – nicht nur für Touristen. Vom Wasser zeigt sich Sydney besonders reizvoll. Ab Circular Quay (bei der Oper) und Darling Harbour kommt man in die entlegensten Winkel des Hafenbeckens. Ideal als Alternative (oder Zusatz) zur konventionellen Hafenrundfahrt. Besonders empfehlenswert ist die Fahrt zum Pazifik-Vorort Manly. für Touristen empfehlen sich eher die normalen Fähren – die Schnellboote (z.B. „JetCat“ nach Manly) sind teurer und fahren meist direkt mit wenigen Stopps zum Ziel.
    🔗 Sydney Ferries

Straßenbahn

  • Seit 1997 verkehrt eine moderne Niederflur-Straßenbahn im Innenstadtbereich von Sydney. Mit ihr kommt man u.a. von Darling Harbour zum Fischmarkt. Die Strecke ist nicht in den Verkehrsverbund integriert. Das ursprünglich existierende Straßenbahn-Netz wurde in den 70er Jahren stillgelegt.
    🔗 Metro Light Rail

Monorail

  • Die Sydney Monorail (ursprünglich unter dem Namen TNT Harbourlink, später MetroMonorail) war eine Einschienenbahn in der australischen Stadt Sydney, die vom 21. Juli 1988 bis zum 30. Juni 2013 verkehrte. Zugunsten der Errichtung des Sydney International Convention, Exhibition and Entertainment Precinct wurde sie demontiert

Fahrrad
Viele Vermietstationen – ein idealer Weg die recht weitläufige Stadt in überschaubarer Zeit kennenzulernen.

Sehenswertes

Fauna

  • Der Taronga Zoo liegt direkt am Hafen mit Blick auf Oper und City-Skyline. Einer der renommiertesten Australiens mit rund 3500 Tieren, fast alle australische Arten sind zu sehen, in einem weitläufigen Gelände. Vom Fähranleger zum oberen Zooeingang führt eine Seilbahn.
    🔗 Taronga Zoo
  • Das Sydney Aquarium im Hafen von Darling Harbour bietet große begehbare Glastunnel , die durch Meerwassertanks mit Haien und großen Rochen führen – schon sehr beeindruckend. Außerdem sieht man farbenprächtige Korallen und Krokodile.
    🔗 Sydney Aquarium
  • „Sydney Wildlife World“ will die ganze Bandbreite von Australiens einmaliger Fauna vorstellen – nicht in einem weitläufigen Zoo, sondern in einem recht kompakten Gebäude. 6.000 Tiere sollen auf 7000 qm in ihrer „natürlichen Umgebung“ gezeigt werden. Das gelingt unterschiedlich gut. Die Besucher-Gehwege mit insgesamt einem Kilometer Länge verteilen sich über zwei Stockwerke, für einen Besuch sollte man daher nicht weniger als eine Stunde einkalkulieren. Um das rote Zentrum nachzustellen, wurden Hunderte von Tonnen Sand nach Sydney gekarrt. Eine Regenwaldatmosphäre sollen zwölf Meter hohe Bäume und Wasserfälle schaffen. Wer auf ausführlicher Australien-Reise unterwegs ist, dürfte jedoch vieles von dem, was hier zu sehen ist, sich lieber an den „Originalschauplätzen“ ansehen.
    🔗 Sydney Wildlife World

Flora

  • Royal Botanical Garden – wenige Schritte östlich der Oper. Hier stand die erste Farm Australiens. Der Garten bietet einen sehr guten Querschnitt der australischen Pflanzenwelt, einschließlich der tropischen Pflanzen. Die vielen Blumen und Bäume locken auch Vögel und Flughunde an. Täglich kostenlose, geführte Wanderungen. Guter Shop mit Beratung für den Einkauf australischer Pflanzensamen für die Nachzucht zuhause.
    🔗 Sydney Royal Botanic Gardens
  • Der Chinesische Garten ist ein hübscher kleiner Garten – zwischen Chinatown und Darling Harbour

Historische Gebäude
In Sydney stehen viele steinerne Zeugnisse der Vergangenheit, die der Historic Houses Trust auf unterschiedliche Weise zu neuem Leben erweckt.
🔗 Historic Houses Trust

  • Hyde Park Barracks Museum: Ursprünglich zwischen 1817 und 1819 für die Unterbringung von Sträflingen erbaut wurde, ist das Backsteingebäude heute ein Museum der Stadtgeschichte. In seinen Räumen werden eindrucksvoll gestaltet die Lebensbedingungen der frühen Kolonialzeit veranschaulicht und aufgezeigt wie die Strafgefangenen der frühen Siedlungszeiten lebten und bestraft wurden. Eine Attraktion ist ein Schlafraum, in dem sich die Besucher in die Hängematten der früheren Insassen legen und den „nächtlichen Gesprächen der Häftlingen“ lauschen können.
    🔗 Hyde Park Barracks Museum
  • Justice and Police Museum (Corner of Albert and Phillip Streets): in der historischen Gebäudegruppe werden auch Gerichtsverhandlungen nachgespielt, die das einstige kriminelle Leben des Hafenviertels The Rocks vorstellen. Zu den Ausstellungsstücken gehören auch Tatwerkzeuge, Arrestzellen und Hinterlassenschaften der legendären Ned-Kelly-Gang.
    🔗 Sydney Harbour Trust
  • The Rocks Discovery Museum – Stadtteilmuseum des Viertel „The Rocks“ in einem restaurierten Warenlager aus dem Jahr 1850 – von den europäischen Anfängen bis in die Gegenwart. Vorgestellt werden die traditionellen Landbesitzer der Gegend, die Gründung der englischen Kolonie, die Zeit als Seefahrer, Walfänger und Händler wie auchdie Proteste in den 1970er Jahren zur Erhaltung dieses einzigartigen Stadtteils von Sydney.
    🔗 The Rocks Discovery Museum
  • Das in den 1850ern erbaute Strickland House liegt im Vorort Vaucluse. Es diente 2007 für die Dreharbeiten zum Film „Australia“ als „Darwin Government House“. Die Gartenanlagen sind für das Publikum geöffnet. Wer sich für Villenanlagen begeistert kann auch noch das nebenan gelegene Vaucluse House besuchen.
    🦘 Film Australia
  • In Darling Harbour hat das Wachsfigurenmuseum Madame Tussaud seine australische Dependance. Im Mittelpunkt stehen handgefertigte Wachsfiguren zahlreicher australische Stars wie Nicole Kidman und Hugh Jackman, die im Monumentalfilm „Australia“ mitspielten. Typisch australisch ist auch der Schauspieler Ray Meagher, der seit 1988 Alf Steward in der Fernsehserie Home & Away spielt.
    🔗 Madame Tussaud

Architektur
Sydney gilt als „Hot Spot“ für Architektur-Liebhaber. Und das nicht nur wegen Oper, Hafenbrücke und Olympiastadion – sondern auch. schickes und elegantes Wohnen lässt man sich in den Nobelvororten gerne einiges kosten – und mittlerweile schwärmen Architektur-Zeitschriften immer öfter vom „Pacific Style“. Hier ist er zuhause.

  • Die Oper ist seit ihrer Eröffnung 1973 DIE Sehenswürdigkeit Sydneys – und Australiens. Spielort für Oper, Operette, Theater und Musical, Führungen hinter die Kulissen sind sehr zu empfehlen (werktags stündlich zw. 9 und 16 Uhr). Noch einige Fakten pur zur offenen Auster (Scherzname der Oper) Bau: 1959-73; Kosten: 105 Mio.AU$ (geplant 7 Mio.AU$); Architekt: Jörn Utzorn. Er wurde während der Bauzeit von seinem Vertrag entbunden und hat das fertige Bauwerk nie „live“ gesehen.
    🔗 Sydney Opera House
  • Die Hafenbrücke ist eine gewaltige Stahlbrücke für Nord-Süd-Verbindung von Auto und Bahn. Der „Kleiderbügel“ wurde von 1924 bis 1932 gebaut mit Kosten von (damals) 20 Mio. AU$; Länge: 1150 m; Bogenweite 503 m, Höhe über dem Meeresspiegel bis 134 m. Tipp: fantastischer Ausblick auf Oper von erstem Pfeiler auf Südseite. Die Sydney Harbour Bridge ist die weltweit breiteste Stahlbogenbrücke. Die 52.800 t Stahl umfassende Struktur bietet Platz für acht Fahrspuren, zwei Bahngleisen, einem Rad- und einem Fussweg.
    Selbst wenn die massiven Steinpfeiler an den Enden der Harbour sehr beeindruckend aussehen, dienen sie doch ausschließlich dekorativen Zwecken. Die Fahrbahn wird nämlich ausschließlich vom Stahlbogen getragen. Das komplette Streichen der Sydney Harbour Bridge dauert zehn Jahre und verschlingt 30.000 l Farbe und die Malarbeiten hören nie auf….
  • Besonders reizvoll in zene gesetzt werden Hafenbrücke und Oper jeweils Sydney Ende Mai /Anfang Juni beim Lichtfestival Vivid Sydney stattfindet. Illuminiert werden die Segel der Oper, das Customs House und das Museum of Contemporary Art sowie die Hafebrücke; dazu gibt ess interaktive Lichtskulpturen und -installationen.
    🔗 Vivid Sydney
  • Das Olympiastadion („Stadium Australia“) liegt an der Homebush Bay am Paramatta River. Das 58 m hohe Stadion wurde am 6.3.99 mit einer gigantischen Feier zum Auftakt der Rugby-Saison mit 110.000 Zuschauern eröffnet. Die Bausumme betrug 640 Mio. AU$. Niemals zuvor wurde für Olympische Spiele ein größeres Stadion errichtet. Für Zahlenfans: Es gab 1.500 Toiletten, 72 Essenstände, 53 Bars, sieben Restaurants und 15 Küchen. Nach den Olympischen Spielen 2000 wurden die Plätze auf 80.000 reduziert.
    🔗 Rückblick Olympia 2000

Museen
Sydney besitzt eine beneidenswerte Auswahl erstklassiger Museen mit hervorragenden Präsentationen und einladenden Museumscafés und -shops.

  • Das „Alcatraz von Sydney“ – Cockatoo Island – ist seit 2007 für die Öffentlichkeit zugängig. Die größte Insel im Hafen von Sydney erlangte im 19. Jahrhundert erst als Gefängnis-, dann als Werftinsel Berühmtheit. Besucher können die ehemaligen Gebäude der Strafanstalt besichtigen, auf den Spuren der Schiffsindustrie wandeln und antike Docks und Tunnels einsehen. Die Sydney Harbour Federation hat die Gebäude und Anlagen aufwendig restauriert, um das industrielle Erbe aufrechtzuerhalten. Besucher können vom Circular Quay oder der King Street Wharf mit der Fähre nach Cockatoo Island übersetzen. Das Gefängnis, die unterirdischen Silos und Tunnel sowie die beeindruckenden Industrieanlagen sind zu besichtigen.
    🔗 Sydney Harbour Trust
  • Australian Museum: Das Naturkundemuseum beherbergt auch eine der größten Sammlungen zur Kunst und Traditionen der Ureinwohner Australiens.
    🔗 Australian Museum
  • Powerhouse Museum – ein Technikmuseum der Sonderklasse und Vorbild für zahlreiche Nachfolger weltweit (grob vergleichbar dem Phaeno in Wolfsburg oder dem Technorama in Winterthur). Australiens größtes und meistbesuchtes Museum. Ausstellungen zu Wissenschaft, Technologie, angewandter Kunst, Design, Verkehr, Weltraumforschung und Sozialgeschichte. Ein Highlight der Ausstellung ist eine der ältesten Dampfmaschinen der Welt. Kinder lieben besonders die Experimentierecke des Museums.
    🔗 Sydney Harbour Trust
  • Australian National Maritime Museum (ANMM): Das nationalen Schifffahrtsmuseum von Australien erinnert architektonisch mit seinen Segeldächern etwas an die Oper von Sysdney. Zu sehen sind alle möglichen Seefahrzeuge, vom Einbaum der Aborigines bis zum modernen 18-Footer-Skiff. Zu den bekanntesten Ausstellungsstückengehören die „Australia II“, eine Zwölf-Meter-Yacht, die 1983 den America’s Cup gewann sowie ein originalgetreuer Nachbau der „HMS Endeavour“, mit der James Cook nicht nur Australien, sondern auch Neuseeland entdeckt hat.
    🔗 Australian National Maritime Museum
  • Museum of Contemporary Art (MCA) – umfangreiche Sammlung an internationaler Kunst des 20. Jahrhunderts und Kunst der Aboriginal People.
    🔗 Museum of Contemporary Art
  • Die Art Gallery of New South Wales braucht sich hinter dem Museum of Contemporary Art nicht verstecken. Neben australischer Kunst gebt es auch viel Europäisches: 4 mal Auguste Rodin, der erste Alberto Giacometti auf dem australischen Kontinent, ein Van Gogh, Cezanne, Kirchner, und Kiefer.
    🔗 Art Gallery of New South Wales
  • Museum of Sydney – das Stadtmuseum befindet sich am Ort des ersten Regierungssitzes. Hauptthema: Das Zusammentreffen der Kulturen der Europäer und der Aboriginal People um 1788
    🔗 Museum of Sydney
  • Sydney Jewish Museum – Geschichte der australischen Juden mit besonderem Fokus auf die Judenverfolgung während der Nazi-Herrschaft.
    🔗 Sydney Harbour Trust

Kultur

  • Sydney zieht auch viele Auswanderer aus dem deutschsprachigen Raum an. Heimweh nach Kaffee und Kuchen oder Schweinshaxe und Brezeln werden unter anderem im Concordia Club gestillt. Dieser Club wurde bereits 1883 gegründet. Etwa seit 2005 versucht sich der Club, der sich auch selbst auf seiner Website im Juni 2008 als „eingerostet“ beschrieb, eine Verjüngungskur.
    🔗 Concordia Club
  • Als Alternative zu konventionellen Clubs sieht sich die Gruppe Young German Speakers in Sydney (YOGIS). Seit 1994 ist der Verein eingetragen und beschreibt sich selbst als „interessante Mischung aus Deutschen und Deutschsprachigen unterschiedlichster Herkunft, Familienstand und Aufenthaltsdauer in Australien“.
    🔗 YOGIS
  • Rot-weiss-rot mit oder statt Schwarz-Rot-Gold…
    🔗 German-Austrian Society Sydney
    🔗 Austrian Club Sydney
  • Die Schweizer denken dagegen in Sydney eher an Wirtschaftsbeziehungen…
    🔗 SwissCham

Gay Culture: Im toleranten Sydney ähnlich bedeutend wie in San Francisco oder New York. Jeder zehnte Einwohner in Sydney ist homosexuell. In keiner anderen Stadt der Welt – außer San Francisco und New York – haben es Schwule und Lesben so gut verstanden zu einem ernst zu nehmenden Faktor im kulturellen, sozialen, wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und politischen Leben einer Stadt zu werden. Das schwul-lesbische Viertel liegt im Bezirk Darlinghurst – rund um Oxford Street und den Taylor Square. Wer sich bei Sonne und Meer erholen möchte, findet seines- und ihresgleichen entweder am zwischen Bronte und Bondi Beach gelegenen „Glamorama“- Strand oder dem FKK-Spot „Lady Jane“.
Angebote für Schwule und Lesben in Australien

Nightlife
Ausgehviertel sind u.a.:

  • Oxford Street und Kings Cross: das Vergnügungsviertel mit Pubs, Bars, Discos und Kinos.
  • The Rocks: Cafés, Bistros, Restaurants in interessanten Ambiente direkt am Hafen und bei der Hafenbrücke.
  • Woolloomooloo: Pubs direkt an den alten Docks
  • Darling Harbour: 1997 eröffnete das riesige Star Casino, dessen Baukosten sage und schreibe 876 Mio. A$ betrugen. Zum Vergleich: Seit dem 1973 eröffneten Opera House wurde kein derart bedeutendes Bauprojekt in Sydney realisiert, nicht mal das neue Olympiastadion kostete soviel.

Aktivitäten

Wandern
Bei soviel Grün in den Stadtgrenzen wie in Sydney ist es kein Wunder, wenn es hier auch wunderschöne Wander- und Spazierwege gibt, die auch für Reisende aus Übersee sehr zu empfehlen sind. Der Sydney Harbour National Park bietet z.B. herrliche Küstenwanderungen, die auch noch allesamt hervorragend beschildert und durch Informationsbroschüren exzellent dokumentiert sind.

  • Von der Innenstadt mit dem Wassertaxi ab Circular Quay zum legendären Fischlokal „Doyles on the Beach“ nach Watsons Bay. Von dort zu Fuss zum South Head. Überwältigendes Hafenpanorama, am romantischsten bei Sonnenuntergang.
  • Federation Cliff Walk – zwischen den Wohnvierteln Dover Heights und Vaucluse (3 km, ca. 1 1/2 h): Er führt an Sydneys exklusivsten Wohngegenden vorbei und bietet zahlreiche Panorama-Aussichten auf die unendlichen Weiten des Pazifischen Ozeans. Zu den Höhepunkten des Spazierweges gehört unter anderem die Diamond Bay mit ihren über 20 Millionen Jahre alten Sandstein-Klippen.
  • Zurecht sehr beliebt ist der Pfad zwischen den Stadtteilen Bondi und Bronte. Er führt unter anderem durch den Friedhof von Waverley, der direkt an der Küste liegt. Die wunderschöne Wanderung beginnt am Bondi Beach und führt entlang der Küste, über Tamarama Bay, zum Bronte Beach (2,5 km einfach). Auf dem Weg, den Hibiskus, Pohutukawas und Teebäume säumen, gibt es immer wieder wunderschöne Ausblicke auf die einzelnen Strände und auf die Brandung des Meeres, die unter einem tobt. Sehr zu empfehlen: Zeit zum Baden einplanen.
    Einer der Lieblingsplätze der Redaktion an einem sonnigen Tag sind „Wylies Baths“ südlich des Ortszentrums des Vorortes Coogee mit seinem Pool der direkt in die Felsküste gebaut ist. Hier werden auch Open-Air-Massagen und Yoga-Kurse angeboten. Ein schöner End- und Entspannungspunkt einer abwechslungsreichen Wanderung entlang der Küste von Bondi Beach. (Die Strecke läuft man besser von Nord nach Süd, da dann die Sonne im Rücken steht – besser zum Entdecken attraktiver Fotomotive). Unter den zahlreichen Felspools in Sydney unser Favorit. Das Bad wurde 1907 vom Architekten H. A. Wylie entworfen. Es war zur damaligen Zeit einer der wenigen Orte, wo es Frauen und Männern erlaubt war, gemeinsam zu baden. Im Jahr 1911 fanden in dem Bad die ersten australischen Schwimmwettkämpfe statt.
    🔗 Wylies Baths
  • Ein weiterer populärer Wanderweg verbindet die Vororte Manly und Spit (in ca. 3-4 h). Die Tour des „Manly Scenic Walk“ führt meist am Wasser entlang durch viel Grün. Zuerst führt ein asphaltierter Weg am Wasser entlang mit traumhaft schönen Wohnhäusern am Wegesrand, die den Reichtum der Besitzer nur erahnen liessen. Danach weiter über Stock und Stein, bergauf und bergab und quer durch den australischen Busch. Bei Dobroyd Head phantastische Aussicht über den North Harbour. Der Weg führt noch ein ganzes Stück über Felsen auf und ab, teilweise durch den Wald, jedoch immer wieder mit Ausblicken auf kleine verborgene Strände und Stege. Nach ca. 6 Kilometern erreicht man wieder bewohntes Gebiet und hat die Gelegenheit direkt am Stransd entlang zu wandern. Von der Bushaltestelle an der „Spit Bridge“ bringt einen der Bus innerhalb von 25 Minuten zurück ins Zentrum von Sydney.
    🔗 Manly Scenic Walkways
    2007 wurde bei Manly ein Wanderweg durch den Sydney Harbour Park errichtet. Teilweise mit Metalltreppen ausgelegt führt er von der Shelly Bucht in Manly zum North Head, von wo ein wunderbarer Ausblick auf die Küste und Sydney ist. Geht man ruhig und ohne Lärm kann man Wildtiere (Ameisenigel, Vögel, Beutelratten, Eidechsen, Schmetterlinge) und Pflanzen sehen. Dauer ca. 2 Stunden wenn man gemütlich geht. Auch mit dem Auto kann man auf das North Head fahren, wenn man nur den Ausblick haben möchte.2019 wurde schliesslich der 80 km lange Küstenwanderweg zwischen den beiden Stränden Bondi und Manly eröffnet. Er führt auf reizvollen Pfaden durch das abwechslungsreiche Uferland von Sydneys Hafen. Die Wanderer passieren dabei malerische Plätze, können immer wieder herrliche Aussichten auf die Skyline mit Oper und Hafenbrücke genießen und kommen durch einige wertvolle Naturschutzgebiete. Die Strecke ist mit dem Wal-Symbol der Aborigines gut markiert. Eine App, die sowohl für iOS wie auch Android zur Verfügung steht, bietet zusätzliche Orientierung. Die Strecke kann auch gut in Teilabschnitten gelaufen werden. Zu vielen Ein- und Ausstiegspunkten kommt man bequem mit dem öffentlichen Nahverkehr in Sydney.
  • Auf der Strecke können die Wanderer zahlreiche Highlights erleben: In der Parsley Bay kann man sich bei einem tollen Ausblick im Wasser an der Harbour Beach erfrischen. Der Abschnitt des Hermitage Foreshore Walks führt mitten durch das Villenviertel Vaucluse mit seinen historischen Prachtanwesen wie dem Vaucluse House, Strickland House und dem Elizabeth Bay House. Der Walk führt auch direkt am Opernhaus von Sydney vorbei und anschließend über die Sydney Harbour Bridge. In Kirribilli empfiehlt sich dasCelsius Café für eine Kaffeepause. Am Grotto Point finden sich zahlreichen Höhlengravuren der Ureinwohner. An der nahegelegenen Reef Beach kann man eine Stätte zur Umbettung von Ahnen besuchen und Felskunst bestaunen. Auf Georges Head mit seinen Festungen und Tunnels finden sich viele Spuren der militärischen Geschichte von Sydney. Danach hat man sich einen Drink in einer zahlreichen Bars von Manly verdient.
    🔗 Bondi to Manly Walk
  • Der Royal National Park südlich der Millionen-Metropole sowie der Ku-Ring-Gai Chase National Park im Norden Sydneys bieten ebenfalls zahlreiche Wandermöglichkeiten – zum Teil auch direkt am Pazifik.
  • Der Lane Cove National Park ist ein Mini-Park (11 km O der City) hat sage und schreibe 35 Picknickplätze, schöne Spazierwege und ist ein Wochenendziel für Sydneysider. Diesen Park muss man allerdings nicht unbedingt gesehen haben, da lohnen sich die Küstenparks schon weitaus mehr.
    🔗 Park-Übersicht des Department of Environment, Climate Change and Water (State Parks / National Parks)

Baden

  • Manly Beach: ein langer weisser Sandstrand am Pazifik – perfekt zum (Sonnen-)Baden.
  • Palm Beach: herrlicher Panoramablick über Pitt Water.
  • Der Garigal National Park (12 km N der City) hat zerklüftete Sandsteinklippen mit erstklassiger Aussicht auf die Bantry Bay. Ein Park wie geschaffen für ausgedehnte Wanderungen, gemütliche Picknicks und tollen Badestränden.

Surfen

  • Bondi Beach: der klassische Stadtstrand Sydneys mit fast immer sehr gutem Wellengang. Hier flanieren braungebrannte Surfer und treffen sich Geschäftsleute zum Lunch an der Beach. Außerdem ist hier Treffpunkt der Beachvolleyballszene.
  • Die Marouba Beach etwas weiter südlich gilt noch als Insider-Tipp.

Segeln
Das spektakuläre Yachtrennen Sydney-Hobart startet jedes Jahr am 26. Dezember. Aber auch ansonsten findet man fast täglich viele Segler in der Hafenbucht.

Bootstouren
Im Georges River National Park (ca. 20 km SW der City) erforschten bereits George Bass und Matthew Flinders die Region. Heute ist es bevorzugtes Ausflugsziel am Wochenende – in erster Linie für Wassersportler, die Bootstouren unternehmen und Wasserski fahren.

Golf
40 Golfplätze stehen zur Verfügung. Fast alle heißen Gäste willkommen.

Shopping

Haupteinkaufszone
Pitt und George Street; Ehrwürdige Paläste der Jahrhundertwende mit kleinen Edelläden: die Strand Arcade und das Queen Victoria Building.

Boutiquen
In-Viertel sind u.a.: Balmain, speziell die Darling Street und Paddington – der Künstlertreff, mit vielen Modeboutiquen in spätviktorianischen Terrassenhäusern. Im kleinen Chinatown, insbesondere der Dixon Street verbergen einfache Fassaden ein exotisches Inneres.

Galerien
Ausgefallene Galerien gibt es im Viertel The Rocks und in den Vororten Paddington und Double Bay

Märkte
Traditionsreiche Flohmärkte in Paddington (Sa) und in The Rocks (Sa/So), Fischmarkt in Pyrmont täglich ab 6.30 h

Weitere Quellen

🔗 Tourism New South Wales: See Sydney
🔗 Sydney Visitors Centre Darling Harbour
🔗 Sydney Visitors Centre The Rocks
🔗 Sydney Morning Herald (Zeitung)
🔗 City of Sydney
🔗 Park-Übersicht des Department of Environment, Climate Change and Water (State Parks / National Parks)

Weiterreise

Für Ihre Weiterreise finden Sie Tipps bei unseren
🦘Routen-Empfehlungen

Folgende Ziele werden u.a. in AUSTRALIEN-INFO.DE vorgestellt:
Folgende Ziele werden u.a. in den Tourtipps von AUSTRALIEN-INFO.DE vorgestellt:
🦘 Blue Mountains (Katoomba)
🦘 Hunter Valley / Port Stephens
🦘 Snowy Mountains (Thredbo)
🦘 Canberra