Cairns und Umgebung

Ingo Öland: Cairns - Kuranda Scenic Railway
Cairns: Kuranda Scenic Railway
📷 © Ingo Öland

Die Hauptstadt der Region „Far North“ ist voller tropischer Lebenslust und eines der beliebtesten Reiseziele in Australien überhaupt. Insbesondere Backpacker fühlen sich vom nahezu unbegrenzten Freizeitangebot magisch angezogen. In nächster Umgebung finden sich reizvolle Küstenabschnitte zum Baden, Surfen und Tauchen und die Wildnis von Regenwäldern im Mittelgebirge der Great Dividing Range.

Das Great Barrier Reef ist hier viel näher als im mittleren Queensland. Das ist für Taucher und Schnorchler besonders attraktiv. Ein kristallklares Meer lockt mit palmenumsäumten Inseln und Sandbänken. Die beiden direkt vorgelagerten Inseln, Green Island und Fitzroy Island, sind deshalb sehr beliebte Urlaubsziele. Das bei Tauchern besonders beliebte Außenriff ist etwa 50 km entfernt. Von Cairns aus hat man Zugang zu einer unglaublichen Menge an Tauchgebieten. Nicht umsonst wird Cairns auch als die Hauptstadt des Sporttauchens am „Great Barrier Reef“ bezeichnet.

Nördlich von Cairns befinden sich eine Reihe von Urlaubsörtchen an der Küsten, am prominentesten ist der Badeort Palm Cove, einer von Australiens beliebtesten „Wellness-Zielen“. Da Cairns selbst keine Stadtstrände hat, wurde 2003 an der Uferpromenade eine 4000 qm große Schwimmlagune eröffnet, die mit Meereswasser gespeist wird. Die Lagune ist reizvoll, doch eben letztlich künstlich und erinnert an ein Riesen-Freibad. Wer sich länger in der Region aufhält, sollte überlegen sein Quartier in den Badeorten nördlich von Cairns zu suchen oder die Alternative im Süden – Mission Beach – zu wählen.

Lage
Cairns: 16° 55’ S 145° 46’ O
🗺️ Orts-/Regionsdarstellung in Online-Karten

Lokalzeit aktuell
Zeitzone: GMT +10, Eastern Standard Time

Wetter aktuell

Klima
Tropisch, ganzjährig warm bis heiß – vergleichbar der Südseeinseln Fiji und Taihti, die sich auf dem gleichen Breitengrad befinden; Sommer: an einzelnen Tagen starke Niederschläge (Gewitter), teilweise Wirbelstürme (Zyklone) und überflutete Straßen, sehr hohe Luftfeuchtigkeit, warme Nächte; Winter: sehr gute Reisezeit – tagsüber angenehm warm, geringe Niederschläge, nachts manchmal unter 15 °C.
Durchschnittliche Temperaturen für Luft (Minimum – Maximum) und Wasser

  • Januar: 23 – 31 C; Wasser 27 C
  • Juli: 16 – 25 C; Wasser 24 C

🦘 Detaillierte Klimatabelle zu Cairns (u.a. mit den Temperaturen der einzelnen Monate)

Einwohner
ca. 154.000 (2019)

Gründung & Geschichte
1876 als Exporthafen gegründet für Gold und andere Bodenschätze, die in den Minen westlich der Stadt gewonnen wurden. Mit der Zeit wurde Zuckerrohr zum Hauptexportprodukt. Die Blüte des Tourismus begann in den 1960er Jahren.

Unsere Empfehlung

Für viele Reisende ist der Aufenthalt in Cairns, zusammen mit einem Ausflug auf das Great Barrier Reef einer der Höhepunkte ihrer Australien-Reise. Die Stadt und direkte Umgebung sind ideal, wenn Sie viel (sportliche) Aktivitäten schätzen und auf Action Wert legen. Für einen Badeaufenthalt am Beginn oder Ende einer Australienreise eignet sich Cairns selbst jedoch nur bedingt. Wir empfehlen dafür eher Orte nördlich oder südlich von Cairns zu wählen. Gruppenreisen und organisierte Ausflüge mit Halt bzw. Anfang / Ende in Cairns werden von vielen Veranstaltern angeboten.

Vier Tage sollten Sie sich für Cairns mindestens Zeit nehmen. Außerdem empfehlen wir einen Aufenthalt in Cairns mit einem Besuch von Port Douglas und Cape Tribulation zu verbinden. Die folgende Empfehlung richtet sich an Individual-Reisende, die nur diese 4 Tage Zeit haben und ein Fahrzeug in Cairns anmieten. Wenn Sie weniger Zeit haben, wählen Sie aus unseren Tipps einfach Ihre persönlichen Favoriten.

1. Tag – Die Stadt und ihre Strände

  • Vormittags mit Hubschrauberflug oder einem Spaziergang im Botanischen Garten die Aussicht auf Stadt und Umgebung genießen. Alternativ: Stadt- und Shopping-Bummel.
  • Nachmittags an einen der Strände im Norden, z.B. nach Palm Cove (mit Leihwagen oder Bus) und Strandleben genießen.
  • Abendspaziergang an der Strandpromenade Esplanade.

2. Tag – Ausflug auf die Inseln im Riff

  • Zum Baden, Schnorcheln und Sonne tanken: Ein Ganztagesausflug auf Green oder Fitzroy Island oder auf die Michaelmans Cay.

3. Tag – Ausflug ins Atherton Tableland

  • Mit der Skyrail von Cairns nach Kuranda, dabei Besuch des Aboriginal Cultural Centres an der Talstation der Seilbahn.
  • In Kuranda: Ortsbesichtigung und Besuch der Schmetterlingsfarm.
  • Zurück mit dem Traditionszug der Kuranda Railway nach Cairns.

Dieser Ausflug empfiehlt sich besonders an Markttagen in Kuranda.

4. Tag – Ausflug auf das Great Barrier Reef

  • Wir empfehlen eine der Touren auf das äußere Riff zu wählen. Einige Touren starten übrigens auch ab Port Douglas. In der Regenzeit sollten Sie bei der Wahl des geeignetsten Tages für die Tour auf das Riff die Wettervorhersage (Sturm, etc.) berücksichtigen. Die Farbenpracht der Korallen kommt bei Sonnenschein eben am besten zur Geltung.

Überblick
Die Schokoladenseite von Cairns genießt man am besten vom Wasser – bei einer der vielen Rifftouren oder von den weitläufigen Flecker Botanical Gardens.

Anreise

Flughafen
international und national: Cairns (Flughafen-Kürzel: CNS); lokal: auf den Inseln des Great Barrier Reefs: Dunk Island (Flughafen-Kürzel: DKI); Lizard Island (Flughafen-Kürzel: LZR)

Straßen
Entfernungen von Cairns – jeweils auf direktem Weg
🗺️ Alice Springs: 2176 km (26 h)
🗺️ Brisbane: 1681 km (22 1/4 h)
🗺️ Darwin: 2609 km (31 h)
Während der Regenzeit (insbesondere zwischen Dezember und März) kann es aufgrund heftiger Regenfälle zu kurzfristigen Straßensperrungen kommen.
🔗 RACQ: Straßenverkehrsbericht

Nahverkehr

Bus
Rund um Cairns fahren die Busse von „Sunbus“ – auch zu den Stränden im Norden in Richtung Kewarra Beach und Palm Cove.
🔗 Sunbus

Bahn
Eine der bekanntesten touristischen Bahnstrecken Australiens ist der Kuranda Scenic Railway, 1891 eröffnet. Reisezeit 105 gemütliche Minuten (inklusive 15 min Zwischenstopp an den Barron Falls). Die Loks sind mittlerweile ausgetauscht, die Waggons modernisiert. Auf 34 km passiert die Strecke 15 Tunnel und 40 Brücke. Entlang der Strecke vielen Postkartenpanoramen – z.B. über die Zuckerrohrfelder von Smithfield, auf Mount Whitfield und über Trinity Bay bis hin zum False Cape und Green Island.
🔗 Kuranda Scenic Railway

Seilbahn
Die Kuranda Skyrail wird ausführlich auf unserer Seite über das Atherton Tableland vorgestellt.

Fahrrad
Fahrrad/Mountain-Bike-Verleih: Für Ausflüge in die nähere Umgebung eine attraktive Form die Region kennenzulernen.

Sehenswertes

Fauna

  • Auf der Uferpromenade Esplanade finden sich in den Alleebäumen viele zutrauliche Vogelarten, oft auch Pelikane und Störche. Die „musikalischste“ Zeit zum Bummeln unter den „singenden Bäumen“ ist zum Sonnenauf- und untergang.
  • Im Streichelzoo Wildworld (22 km N) sind u.a. Koalas, Wombats, Kängurus, Schlangen, Kröten und junge Krokodile zuhause.
  • Das Seevogelreservat Michaelman’s Cay ist eine besonders schöne Sandbank des Great Barrier Reef. Täglich Ausflüge von Cairns.
  • Auf dem Airlington Reef (60 km NW) wird eine Perlenzucht betrieben, die bei manchen Reef-Touren besichtigt werden kann.
  • Die Unterwasser-Welt im „Cairns Aquarium & Reef Research Centre“ zeigt auf rund 8.000 qm Flora und Fauna des Riffs und Regenwaldes. Gezeigt werden zehn verschiedene Ökosysteme. Höhepunkte sind ein 10 Meter hoher und knapp 9 Meter breiter Riesen-Glastank mit vielen Riff-Fischen und Korallen sowie das 360 Grad-„Oceanarium“ mit einem 20 Meter langen Unterwasser-Tunnel.
    • Jeden Tag steigt dort ein Taucher für einen „Live Diver Talk“ ins große Becken. Besucher können ihm während des Tauchgangs zusehen und Fragen stellen. Der Taucher kommuniziert über Lautsprecher und Mikrofon in der Tauchermaske.
    • Bei „Sleep with the sharks“ können Besucher eine Nacht an der Glaswand in nächster Nähe von Haien und Rochen im Swag – einer Schlafsack- und Zeltkonstruktion mit weicher Matratze und Sichtfenster – verbringen.
    • Teil des Aquariums ist das Sea Turtle Rehabilitation Hospital. Hier werden erkrankte und verletzte Schildkröten aufgenommen und wieder gesund gepflegt. Ziel ist es, die Tiere so weit zu kurieren, dass sie eines Tages wieder ins Meer zurückgeführt werden können. Besucher bekommen auf einer geführten „Behind the Scenes“-Tour einen guten Einblick in das Leben der Meerestiere.
      🔗 Cairns Aquarium

     

Flora

  • Die Flecker Botanical Gardens (Collins Ave. im Vorort Edge Hill) hat über 10.000 Pflanzenarten, darunter über 200 Palmen. Außerdem bietet er einen schönen Ausblick auf die Stadt und die Küste. Lehrreich der Garten mit Nutzpflanzen der Aborigines die zur Nahrung, als Medizin oder zur Herstellung von Kleidung und Werkzeugen dienen. Des weiteren gibt es den Gondwanan Evolutionary Trail, der erklärt, wie sich die Natur Australiens im Laufe von Millionen von Jahren entwickelte und veränderte, bis sie zu dem wurde, was sie heute ist.
    🔗 Cairns Botanic Gardens

Kultur

  • Das Tjapukai Dance Theatre (17 km N Cairns, an der Talstation der Skyrail) präsentiert die Kultur des Aborigine-Stammes der Tja-pukai (»Menschen des Regenwaldes«) in einer professionellen Mischung aus Info-Kino Freilichtmuseum und Theater – Edutainment ist wohl der treffendste Begriff. Das Theater wird von den Aboriginals selbst betrieben und gilt als eines der Aushängeschilder touristischer Angebote der Ureinwohner. Nach europäischem Geschmack mag manches etwas zu sehr auf Asiaten und Amerikaner zugeschnitten sein, der Besuch lohnt jedoch allemal. Inhalte von Film, Ausstellung und Vorführungen sind u.a. das Leiden der Tjapukai während der Kolonialisierung, der Schöpfungsmythos, Didgeridoo (Spiel und Bau), Tänze, Bumerang- und Speerwurf sowie Nahrungs- und Heilmittel aus dem Busch.
    🔗 Tjapukai Dance Theatre

Schule
Die School Of The Air unterrichtet Kinder in bis zu 700 km entfernten Farmen im Outback [Edge Hill, 1 Junction Str; Besichtigung während der Schulzeit täglich möglich.

Medizin
Der Royal Flying Doctor Service ist der medizinische Dienst für das Outback. [Edge Hill, 1 Junction Str; Besichtigung täglich möglich.]
🔗 Royal Flying Doctor Service Queensland

Kuriosa
Eine der außergewöhnlichsten Sehenswürdigkeiten von Nordqueensland ist wohl der Paronella Park in Mena Creek – eine Art Mischung aus Märchengarten und Urwald. Kaum ein Besucher wird nicht von der mystischen Atmosphäre eingefangen. Die heutigen Besitzer – Mark und Judy Evans – sprühen vor Enthusiasmus. Das ist deutlich zu spüren, wenn man das Vergnügen hat mit einem von ihnen auf Tour durch Ihren Park zu gehen. Nicht nur Kinder sind begeistert von der faszinierenden Tier- und Pflanzenwelt in diesem Gesamtkunstwerk über dem der Geist von „Dornröschen“ zu schweben scheint.
🦘 Paronella Park ausführliche Vorstellung

Aktivitäten

Die selbsternannte Action-Hauptstadt Australiens bietet in ihrer Umgebung fast jede erdenkliche Abwechslung vom Baden, Tauchen, Schnorcheln über Rafting, Bungyjumping, Parasailing, Go-Kart-Bahnen bis zu Helikopterrundflügen über Regenwald und Riff. Außerdem kommen auch ruhigere Sportarten wie Wandern, Golf und Reiten nicht zu kurz.

Baden

In Cairns selbst gibt es keine Stadtstrände. Erst ca. 10 km nördlich des Stadtzentrums beginnen die Strände. Bei Cairns münden einige Flüsse aus dem regenreichen Atherton Tableland in den Pazifik. Nach starkem Regen führen sie Schlamm mit, der das Wasser trübt. Die Wasserqualität wird besser, je weiter nördlich Sie gehen. Ab Palm Cove ist das Wasser in der Regel auch während der Regenzeit sehr klar. Für die diversen Wassersportarten gibt es eine Vielzahl an Anbietern.

Von November bis April: können Box Jelly Fish (giftige Würfelquallen) das Baden am Strand beeinträchtigen. Strandsperrungen möglich. Die Strände sind z.T. durch Netze geschützt. Alternative: gefahrloses Baden auf dem Riff (Transfer mit Boot). Vorsicht beim „Wild-Baden“ abseits bewachter Strände: Krokodile bewohnen einzelne Seen im Binnenland und verschiedene Meeresarme. Sehr gefährlich sind die Salzwasser-Krokodile, „Salties“. Hinweisschilder beachten! Scheu und ungefährlich: Süßwasser-(Johnston-)Krokodile, „Freshies“.

Allgemein gilt für die Badestellen an Bächen und Flüssen: Während der Regenzeit kann in Folge von Starkregen der Wasserstand unerwartet ansteigen. Aus einem Bach wird auch mal für ein paar Tage ein reißender Fluss. Es kann zu starken Strömungen unter der Wasseroberfläche kommen. Außerdem können die Straßenverhältnisse bei An- und Abreise schwierig werden.

Wer sich auf die künstliche Lagune in Cairns freut, sollte wissen, das diese üblicherweise am Ende der Regenzeit im Mai gereinigt wird. 2010 hat diese Prozedur acht Wochen gedauert, manchmal ist die Aktion auch schon in vier Wochen erledigt. Im Mai und Juni sollte man also nicht 100%ig mit dieser Schwimmgelegenheit rechnen

  • Besonders schöne Strände sind im Norden Kewarra Beach und Trinity Beach (15 & 20 km N) und Palm Cove (mehrere Hotelanlagen) (30 km N). Die „Cascade Falls“ (22 km) bieten einer Reihe schönen, kleiner Seen zum schwimmen.
  • Top-Empfehlung im Süden – auch für einen relaxten Badeaufenthalt – ist Mission Beach (80 km S), wo der Regenwald direkt an einen 14 km langen weißer Sandstrand grenzt.
  • Ein beliebter Bereich zum Baden im tropischen Regenwald sind an warmen Sommertagen die Josephine Falls im Wooroonooran Nationalpark (75 km S). Hier kann man an zwei Stellen die Felsen runterrutschen und findet diverse Mini-Pools zum Planschen. Wenn die Touren von Barefoot Tours vorbei schauen, wird es hier ziemlich lebendig, ansonsten kann man die Wasserfälle manchmal auch fast für sich allein haben.
    🔗 Wooroonooran Nationalpark: Josephine Falls
  • Noch ein weiterer attraktiver Wasserfall findet sich in einem anderen Bereich des Wooroonooran National Parks: Vom Henrietta Creek Campground (nahe des Palmerston Highway) startet eine 2,5km lange Wanderung durch den tropischen Regenwald zu den rund 50m hohen Nandroya Falls. Diese Wasserfälle ergießen sich in einen natürlichen Swimmingpool, in dem man insbesondere im australischen Sommer herrlich baden kann. In der Regenzeit kann der Pfad rutschig sein. Es wird festes Schuhwerk empfohlen. Außerdem sind in der Region Blutegel zu finden, weshalb man nach Rückkehr zum Fahrzeug den Körper kontrollieren sollte.
    🔗 Wooroonooran Nationalpark: Palmerston Section – Nandroya Falls
  • Südlich von Gordonvale liegt die Behana Gorge – Herrlich klares Wasser des Behana Creeks fließt über die Clamshell Falls über viele Pools die von vielen Bäumen gesäumt werden in die Ebene.
  • Der ausgesprochen fotogene Cardwell Spa Pool ist eine reizvolle, frei zugängliche, Badestelle an einem Bach, umgeben von tropischem Regenwald. Die Wasserhöhe schwankt je nach Niederschlägen. Der Pool leuchtet an manchen Tagen in hellem Babyblau oder milchigen Blautönen. Die Färbung des Wassers stammt wahrscheinlich von gelöstem Kalk und Magnesium, die Intensität der Farbe ist auch abhängig vom Einfall des Tageslichtes. Seit 2016 ist der Pool durch Social Media bekannt geworden und gilt als einer der „Instagram Hot Spots“ im nördlichen Queensland. Der Cardwell Spa Pool kann über den weitgehend ungeteerten, aber in der Regel gut befahrbaren, Cardwell Forest Drive erreicht werden. Der Cardwell Forest Drive ist eine Ringstraße mit Zugangspunkten von Kennedy und Cardwell über den noch weitere Wasserfälle und Badeplätze entlang von Bächen erreicht werden können. Cardwell liegt ungefähr 2 1/2 Autostunden südlich von Cairns und 2 Autostunden nördlich von Townsville. Die beste Zeit für einen Besuch des Cardwell Spa Pools ist zwischen Mai und September.
    🔗 Tropical North Queensland: Cardwell Spa Pool

Tauchen / Schnorcheln

  • Cairns ist Australiens Tauchmetropole Nummer 1. Viele Reisende bleiben einige Tage in Cairns, um hier den Tauchschein zu machen und zum Finale eine Rifftour zu machen. Z.T. wird sogar in deutsch unterrichtet. Ausrüstungsverleih vor Ort, bzw. bei den organisierten Touren. Die besten Möglichkeiten gibt es am Außenriff. Dort sind weniger Sedimente im Wasser, die Sicht ist klarer und die Farben wirken knackiger. Am besten von einem Ponton tauchen oder schnorcheln, die Inseln sind nicht optimal geeignet, wenn Sie sich hauptsächlich für die Unterwasserwelt interessieren. Touren werden sowohl mit großen Katamaranen angeboten auf denen mehrere Hundert Personen Platz haben wie auch von Anbietern die kleine Gruppen zum Riff führen.
    🔗 Diversion Oz
    🔗 Quicksilver Group
    🔗 Reef Magic
    🔗 Pro Dive
  • Alternativ zum Great Barrier Reef gibt es auch noch eine Reihe dem Festland vorgelagerter Inseln. Hier kann man direkt vom Strand aus tauchen und schnorcheln gehen. Der Frankland Islands Nationalpark (45 km SO Cairns) besteht aus fünf unbewohnten Inseln (High, Normanby, Round, Mabel und Russell Island). Auf Wanderwegen kann man die hügelige Landschaft erkunden – unter anderem gibt es Regenwald und Mangroven. Tagesausflüge werden nach nach Normanby Island angeboten. Die Überfahrt führt entlang des Mulgrave Rivers und kurz auf offener See. Auf Insel gibt es Camp-Möglichkeiten für Selbstversorger (vorher Camp-Genehmigung besorgen). Die Inseln sind im Besitz des Mandingalby Yindinji- und Gungandji Aboriginal-Stammes.
    🔗 Frankland Islands Cruise & Dive
  • Neben einem physischen Ausflug ans Great Barrier Reef lohnt auch ein Besuch von „Reef Teach“ in Cairns. Auf der zweistündigen Informationsveranstaltung vermitteln Meeresbiologen interessierten Urlaubern viel Wissen über das weltgrößte Korallenriff und das auf eine sehr fesselnde Art.
    🔗 Reef Teach

Rafting

  • Cairns bezeichnet sich selbst als eine der Welt-Hauptstädte des White Water Rafting. Für diesen Spaß braucht es häufige Niederschläge, damit man die Flüsse und vor allem die Stromschnellen auch mit Schlaubooten befahren kann. Im Gebirgszug der Great Dividing Range herrscht an Wasser kein Mangel. In der kleinen verschlafenen Stadt Tully (140 km südlich von Cairns) steht ein 7,9 Meter hoher goldener Gummistiefel. Er erinnert die Höchstmarke des Jahresniederschlags in dem kleinen verschlafenen Städtchen. Im langjährigen Durchschnitt kommt Tully etwa auf 4 Meter Jahresniederschlag. Im Quellgebiet des Tully Rivers können innerhalb eines Jahres auch über zehn Meter Regen fallen. Der Tully River hat 44 imposante und erlebnisreiche Stromschnellen. Er gilt als das Mekka unter den Flüssen auf denen in nördlichen Queensland White Water Rafting angeboten wird. Er braucht den Vergleich mit anderen Flüssen die für das White Water Rafting bekannt sind wie dem Shotover River in Neuseeland nicht zu scheuen. Die Rafting-Unternehmen bieten Transfers ab Cairns und Mission Beach an.
    🔗 Raging Thunder

Kajak / Kanu
Ausrüstungsverleih vor Ort. Es werden auch geführte Touren angeboten. Das Tourengebiet ist traumhaft: Auf dem Meer zwischen Küste und Riff oder um wunderschöne Insel-Nationalparks.

Hochseeangeln
u.a. kann hier Schwarzer Marlin gefangen werden.

Flyboard

  • Beim Flyboarding werden Jetski, Wasserski und Tauchen kombiniert. Man wird in die Stiefel eines Wakeboards geschnallt und schon geht der Flug im düsenbetriebenen Flyboard los. Um abzuheben, wird Wasser durch einen Schlauch gepumpt, der an einen PS-starken Jetski angeschlossen ist. Je nach Können und Geschick werden schon während einer einzigen Flyboarding-Unterrichtsstunde Delfinsprünge und diverse Stunts erlernt. Der Anbieter in Palm Cove (20 km N) verspricht dass Anfänger bereits nach zwanzig Minuten selbständig über dem Wasser schweben können.
    🔗 Flyboarding Cairns

Wandern

Wanderfreunde finden eher in den Atherton Tablelands, in der Region von Port Douglas oder am Cape Tribulation besonders attraktive Möglichkeiten.

  • Wer es erst mal mit einem kleinen Spaziergang probieren will: Der River Walk (1,3 km, ca. 30 Min) ist empfehlenswerter Kurzwanderweg vom Bahnhof der Kuranda Scenic Railway auf einem bis zu 20m hohen, auf Stelzen errichteten Laufsteg zu einer Aussichtsplattform mit freiem Blick auf die Barron Falls. Der Weg endet an der Din Din Parking Area.
  • Dunk Island (80 km S) ist eine der wenigen Reef-Inseln mit Regenwaldbewuchs und hat ein Netz an Wanderwegen.
  • 2008 wurde der „Mamu Tropical Skywalk“ (bis 2014 bekannt als Mamu Rainforest Canopy Walkway) (30 km W Innisfail) im Wooroonooran National Park eröffnet. Der Wander- und Hängebrücken-Pfad zeigt in drei Abschnitten was australische Regenwald vom Boden bis in die Baumkronen an Flora und Fauna zu bieten hat. Direkt auf dem Waldboden erstreckt sich der Forest Walk – ein leicht zugänglicher und auch für Rollstuhlfahrer geeigneter Weg, der die Spaziergänger zu einem Aussichtspunkt führt, von dem aus das darunter liegende Tal mit dem North Johnstone River überblickt werden kann. Zahlreiche überdachte Sitzgelegenheiten und Informationstafeln entlang des Weges laden zu kurzen Zwischenstopps ein. Nach einem Kilometer geht der Forest Walk in den erhöhten Wanderweg über. Diese stabilen 324 Meter langen Hängebrücken schlängeln sich direkt über die Baumwipfel des Urwaldes. Über einen zweiten Hochweg gelangen die Besucher zu einem knapp 40 Meter hohen Aussichtsturm. Der „Mamu Tropical Skywalk“ ist nach dem gleichnamigen Aborigines-Volk in der Region benannt. Insgesamt gibt es fünf Mamu-Stämme, die ursprünglich die dichten, an den Johnstone River angrenzenden Regenwälder bewohnten. Lange Zeit schafften es die Mamu, sich gegen die europäischen Siedler zur Wehr zu setzen und ihr Land zu verteidigen, wodurch sie sich bis heute ihre knapp 40.000 Jahre alte Sprache und ihren ursprünglichen Lebensstil als Jäger und Sammler erhalten konnten.
    🔗 Mamu Tropical Skywalk im Wooroonooran National Park

Golf
z.B. im Cairns Golf Club, 18-Loch-Platz in Woree (8 km S) oder auf weiteren öffentlichen Plätzen in Clifton Beach (22 km N) und Palm Cove (30 km N).

Bungyjumping
In Smithfield (17 km N) kann z.B. von einem 44 m hohen Turm gesprungen werden.

Fallschirmspringen
Tandem-Sprünge aus 2400 m Höhe [Start in Cairns]

Shopping

Haupteinkaufszone
Lake Street Mall und Abbott Street. Das Cairns Central Shopping Centre (10 min Fußweg von der Esplanade) ist das größte Shopping Centre der Region und beherbergt mit seinen 180 Geschäften eine große Spannbreite an Läden, Cafes, Restaurants und Kinos.

Boutiquen
Im modernen Edel-Shopping-Centre am Hafen The Pier sind viele Nobelmarken und kleine Boutiquen angesiedelt. Auf Arbeiten örtlicher Künstler hat sich die Galerie Village Lane spezialisiert.

Märkte
Der Mud Market (eigentlich wörtlich übersetzt „Schlamm-Markt“) hat eine Vielzahl kleiner Marktstände die auf Souvenirjäger spezialisiert sind. Der Nachtmarkt an der Uferpromenade Esplanade bietet ein wildes Sammelsurium von Kitsch & Kunst (täglich 17-23 h).

Quellen für weitere Informationen zur Region

🔗 Tourism Tropical North Queensland
🔗 Cairns Regional Council

Weiterreise

Für Ihre Weiterreise finden Sie Tipps bei unseren
🦘 Routen-Empfehlungen

Folgende Ziele werden u.a. in AUSTRALIEN-INFO.DE vorgestellt:
🦘 Atherton Tablelands
🦘 Cape Tribulation / Cooktown
🦘 Great Barrier Reef
🦘 Gulf Savannah (Karumba)
🦘 Mount Isa
🦘 Port Douglas