Route Darwin nach Cairns

Wer sich mit dem eigenen Fahrzeug auf den Weg von Darwin nach Cairns macht (oder auch in umgekehrter Richtung unterwegs sein möchte), kann dies „klassisch“ über den Stuart Highway und in einem weitem Abschnitt über den Barkly Highway tun. Insbesondere die Route entlang des Barkly Highways glänzt jedoch nicht gerade durch Abwechslung.

Alternativ führt von Mataranka (NT) nach Normanton (QLD) der Gulf Track, der durch die Gulf Development Road von Normanton nach Cairns fortgesetzt wird. Diese Strecke trägt seit 2003 auch den Marketing-Namen „Savannah Way„. Der Savannah Way lebt nicht von spektakulären Aussichten, sondern von der Einsamkeit der Strecke. Zu den eindrucksvollsten Erlebnissen auf ihrer Route zählen viele Nutzer unseres Forums ihre Übernachtungen in Outback Camps wie dem King Fisher Camp oder Adels Grove beim Lawn Hill NP. Wer diese Route in Erwägung zieht, sollte ein Allradfahrzeug wählen.

Entfernung
über Litchfield NP, Kakadu NP und Savannah Way: 3.510 km , am schnellsten zu fahrende Verbindung über Barkly Highway: 2.719 km

Beste Reisezeit
Mai bis Oktober

Reisedauer
Reine Fahrzeit über Litchfield NP, Kakadu NP und Savannah Way: 63 Stunden, über Barkly Highway 32 Stunden; empfohlene Mindestreisezeit: 9 Fahrttage via Barkly Highway, 13 Fahrttage via über Litchfield NP, Kakadu NP und Savannah Way – weitaus angenehmer jeweils plus weitere 3 bis 5 Tage. Die reine Fahrtzeit für die 1270 km von Mataranka bis Normanton (Kernabschnitt des östlichen Savannah Ways) liegt bei etwa 20 Stunden.

Straßenbelag
geteerte Strecke - geeignet für normale zweiradgetriebene PKW und Wohnmobile via Barkly Highway: durchgehend geteert
Strecke für Allrad-PKW und Bushcamper (Allrad-Camper), Mietfahrzeuge ohne Allradantrieb sind auf dieser Route eventuell nicht versichert Der Gulf Track ist – verglichen mit anderen Outback-Routen – relativ gut ausgebaut, wird regelmässig gewartet und weder besonders hart noch besonders anspruchsvoll zu fahren. Aber der größtenteils ungeteerte Abschnitt zwischen Mataranka (NT) und Normanton (QLD) hat zwei Gesichter: Am Ende der Regenzeit im April ist er eine äußerst schwierige Offroad-Strecke mit langen Wasserdurchfahrten, gegen Ende der Trockenzeit im Oktober ist er staubtrocken und einfach zu befahren.

Einige Höhepunkte der Strecke werden Ihnen als Appetitanreger präsentiert mit freundlicher Unterstützung von unserem Partner Ingo Öland. Für sämtliche Bilder liegt das Copyright bei Ingo Öland.

Routenverlauf

Nachfolgend finden Sie eine Übersicht mit einigen der wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten auf der Strecke. Für den Aufenthalt vor Ort finden Sie bei unseren Beschreibungen der Orte bzw. Regionen noch zahlreiche weitere Details.

Wie generell bei Allradstrecken üblich, sollten Sie zusätzlich zur Ihrer Vorabrecherche auf Webseiten wie diesen und in Reiseführern (Tipp siehe unten) vor Ihrer Abfahrt vor Ort unbedingt lokale, aktuelle(!) Informationen über den Streckenzustand, Tank- und Übernachtungsmöglichkeiten einholen – idealerweise bei Reisenden aus der Gegenrichtung, die gerade die Strecke zurückgelegt haben. Solche Kontakte finden Sie z.B. auf dem Campingplatz, in der Pension, im Hotel/Motel, im Convenience Store oder im Pub. Außerdem empfiehlt es sich noch mal die Wettervorhersage (Tipps s.u.) zu prüfen. Wichtig: Nicht jede Outback-Station entlang der Strecke ist auf Gäste eingestellt.

Tag 0
Ingo Öland: Darwin Waterfront
Darwin: Waterfront

Darwin

  • Darwin ist die Hauptstadt des Northern Territory – des nördlichen Bundesstaates von Australien – einer Region, die sich auch „Top End“ nennt. Rund 100.000 Menschen wohnen in dieser lebensfrohen Stadt am Indischen Ozean und genießen den entspannten Lebensstil im tropischen Norden.
    🦘 Regionsbeschreibung Darwin
  • Im Botanischen Garten erhält man einen hervorragenden Überblick über die einheimische Pflanzenwelt.
  • In der Trockenzeit lohnt ein Abstecher auf den Nachtmarkt von Mindil. Rund 150 Stände mit einem breiten Warenangebot und zahlreiche Straßenmusikanten erwarten Sie dort.

Tag 1
Ingo Öland: Tolmer Falls im Litchfield NP
Tolmer Falls im Litchfield NP

Darwin – Litchfield NP (Batchelor) ca. 160 km

  • Große Termitenhügel stehen im Litchfield National Park. Sie sind so gebaut, dass Sie zur heißen Mittagszeit nur einen äußerst schmalen Schatten nach Süden werfen. Besonders beliebt ist dieser Park wegen seiner Wasserfälle und einiger sehr reizvoller Badestellen in Seen und Flüssen. Auf der „Besucherliste“ sollten auf jeden Fall die Florence Falls und die Wangi Falls stehen.
    🦘 Regionsbeschreibung Litchfield NP

Übernachtung für Reisende mit Wohnmobil im Litchfield Nationalpark (z B Campground an den Wangi Falls, alternativ in Batchelor) für PKW-Reisende in Batchelor; möglich ist die Tour auch als Tagesausflug ab Darwin, wobei einem dann die schöne Stimmung am Morgen im Park entgeht.

Tag 2
Ingo Öland: Ubirr Rock
Kakadu NP: Ubirr Rock

Litchfield NP (Batchelor) – Kakadu National Park ca. 300 km

  • Unterwegs können Sie am Fogg Dam Möglichkeit viele Vögel zu beobachten.
  • Am Arnhem Highway lohnt ein Zwischenstopp in South Alligator River. Dort gibt es eine sehr gute Möglichkeit Krokodile bei Bootsrundfahrten zu sehen.
    🦘Regionsbeschreibung Arnhem Highway (Zufahrtsstraße zum Kakadu NP)
  • Im Verlauf der Jahreszeiten verschwimmt hier oben im Norden immer wieder die Grenze zwischen Meer und Festland. Das Tiefland ist eines der wichtigsten Feuchtgebiete der Welt. Es steht in der Regel von November bis April zu einem guten Teil unter Wasser. In der Sprache der Ureinwohner – der Aboriginal People – heißt das 19.000 Quadratkilometer große Gebiet „Gagadju“. Von der UNESCO wurde es sowohl als Weltnaturerbe wie auch als Weltkulturerbe ausgezeichnet.
    🦘Regionsbeschreibung Kakadu NP
  • Die gefährlichen Salzwasserkrokodile, von den Australiern „Salties“ genannt, werden bis zu sieben Meter lang. Spätestens seit dem Film „Crocodile Dundee“ ist das Top End weltbekannt für seine Krokodile.
  • In der Trockenzeit sammeln sich die Tiere um die Seen und Wasserlöcher und lassen sich dort besonders gut beobachten. Ein Drittel aller australischen Vogelarten lebt hier – rund 280 – darunter Störche, Ibisse, Löffler, Reiher, Kormorane, Kakadus und Seeadler. Großen Artenreichtum gibt es auch bei den Reptilien, Fischen, Säugetieren und Fröschen.
  • Vor circa 60.000 Jahren war der Kakadu National Park vermutlich der erste von Menschen besiedelte Bereich Australiens. Aus der Zeit vor der Ankunft der weißen Siedler – der so genannten Traumzeit – sind noch viele Zeugnisse erhalten. Diese Region eignet sich daher besonders, um die Kultur der Ureinwohner kennenzulernen.
  • Auffallend sind insbesondere die Felszeichnungen der Aboriginal People. Am Nourlangie Rock lässt sich der „Röntgenstil“ studieren: Rückgrat, Rippen, sowie innere Organe werden dabei exakt dargestellt.
  • Früchte und Gemüse aus dem australischen Busch werden auch als Bush Tucker bezeichnet – beispielsweise schmackhafte Buschtomaten oder würzige Akaziensamen. Mit fachkundiger Führung kann man so manche Delikatesse entdecken. Seit Anfang der 90er Jahre wurde Bush Tucker in Australien populär und man findet ihn zunehmend häufiger auf der Speisekarte.

Übernachtung im Kakadu Nationalpark (z B Cooinda)

Tag 3
Ingo Öland: Edith Falls im Nitmiluk NP
Edith Falls

Cooinda (Kakadu Nationalpark) – Katherine ca. 280 km

  • Eine Bootsfahrt auf der Lagune „Yellow Waters“ ist besonders eindrucksvoll am frühen Morgen.
  • Strecke für Allrad-PKW und Bushcamper (Allrad-Camper), Mietfahrzeuge ohne Allradantrieb sind auf dieser Route eventuell nicht versichert In der Trockenzeit ist ein Abstecher zu den beeindruckenden Jim Jim Falls lohnenswert.
  • Bei Pine Creek erreicht man wieder den Stuart Highway.
  • Kurz vor Katherine bietet sich der Abstecher zu den Lower and Upper Edith Falls, zwei attraktiven Wasserfällen mit schönen Badeseen, an.
    🦘Regionsbeschreibung Katherine

Übernachtung in Katherine

Tag 4

Ingo Öland: Nitmiluk (Katherine Gorge)
Nitmiluk (Katherine Gorge)

Katherine

  • Eine spektakuläre Naturlandschaft erwartet Sie in der Katherine Gorge, die von den Aboriginal People Nitmiluk genannt wird. Hier hat der Katherine River ein imposantes Schluchtensystem geschaffen. Auf 12 Kilometern hat sich der Fluss in Jahrmillionen bis zu 100 Meter tief in das Sandsteingebirge eingeschnitten.
  • Einen Teil der Schlucht können Sie auf einem Bootsausflug besichtigen. Steile, rotbraune Felswände kontrastieren mit weißen Eukalyptenrinden und grünen Palmfarnen. An den Wänden finden sich auch hier zahlreiche Spuren von Malereien der Aboriginal People. Beliebt ist die Schlucht auch unter Kanufahrern.

Übernachtung in Katherine

Strecke für Allrad-PKW und Bushcamper (Allrad-Camper), Mietfahrzeuge ohne Allradantrieb sind auf dieser Route eventuell nicht versichert

Routenverlauf A – über Savannah Way – von Mataranka über Normaton bis Undara

Tag 5 A
Ingo Öland: Nitmiluk (Katherine Gorge)
Nitmiluk (Katherine Gorge)

Katherine – Mataranka ca. 110 km

  • Wer über den Savannah Way plant weiter zu reisen, sollte noch einmal einen gemütlichen Tag einschieben und erwägen in Mataranka zu übernachten: Hier gibt es natürliche Thermalpools unter freiem Himmel erwarte. Im 34 Grad warmen Wasser kann man sich in dieser Oase wunderbar erholen.

Übernachtung in Maratanka

Tag 6 A
Ingo Öland: Kookaburra; Klicken Sie auf das Bild um eine vergrößerte Ansicht sehen zu können.
Kookaburra

Mataranka – Borroloola ca. 570 km

  • Strecke für Allrad-PKW und Bushcamper (Allrad-Camper), Mietfahrzeuge ohne Allradantrieb sind auf dieser Route eventuell nicht versichert Ab Roper Bar, einem kleinem Roadhouse mit Shop und Treibstoff, hört der Asphalt auf und die Fahrt durch die Savannenlandschaft ist ab hier das eigentliche Erlebnis.
  • Je nach Jahreszeit kommen Sie an Billabongs vorbei und können die Tierwelt – vor allem Vögel – beobachten. Eventuell überqueren Büffel die Strasse.
  • Ca. 8 km nach Nathan River Ranger Station kommt der Abzweig zu den Butterfly Springs. Baden Sie in der schönen, kleinen Schlucht. Dies ist ein idealer Ort, um zu campen. Einfache Toilette und Feuerstellen.
  • Lorella Springs ist eine kleine Station mit einfachem, aber gepflegtem Campground auf einer schönen, weitläufigen Wiese. Von hier aus können Wanderungen unternommen werden.
  • Das bekannte Heartbreak Hotel liegt an der Kreuzung wichtiger Versorgungswege im australischen Outback. Campingplatz, einfache Unterkünfte, Shop und Tankstelle.
  • Die Lost City in den Abner Ranges ist eine spektakuläre Felsformation aus Sandsteinsäulen, die bis zu 25 m hoch sind. Sie ist nur mit einem Helikopter zu erreichen. Vom Heartbreak Hotel und Cape Crawford aus werden geführte Touren mit Helikopterrundflug, Wanderungen durch Lost City und Besichtigung von Aboriginal Felsmalereien angeboten.
  • Ein sehr schöner Wanderweg führt durch Felsformationen der Caranbirini Conservation Reserve, die denen der Lost City in den Abner Ranges sehr ähnlich sind, aber in nichts nachstehen.
  • Borroloola ist der Hauptort der Gulf Region. Hier lohnt ein Besuch der ehemaligen Polizeistation, die heute als Museum dient. Es gibt 2 Tankstellen, einen Shop und ein Medical Centre.

Übernachtung in Borroloola (u.a. einfaches Guesthouse)

Tag 7 A
Ingo Öland: Sonnenuntergang
Sonnenuntergang

Borroloola – Lawn Hill Nationalpark (Adels Grove) ca. 680 km

  • Wollogorang ist das letzte Roadhouse vor der Grenze zwischen dem Northern Territory und Queensland. Einfache Cabins und Waschhäuser, aber schöner, groß angelegter Campground. Ein Allradtrack (privat und kostenpflichtig) führt an die Küste. Besonders beliebt bei Barramundi-Anglern.
  • Sie überqueren die Grenze zwischen dem Northern Territory und Queensland.
  • Der Name Hell’s Gate stammt aus den Gründerjahren. Bis hierher wurden Reisende nach Westen noch von einer Polizeieskorte begleitet. Wer weiter wollte, mußte das auf eigene Gefahr tun. Heute landen auf dem Air Strip ab und zu Flugzeuge, die dann vor der Tür des Pubs beim Roadhouse parken. Das Roadhouse verfügt über ordentliche Cabins, einen schönen, gepflegten Campingplatz, Tankstelle und Shop. Hier ist außerdem eine Savannah Guide Station.
  • Der Abstecher zum Kingfisher Camp ist eine der landschaftlich reizvollsten entlang dieser Route – das Camp durchaus empfehlenswert für eine Zusatznacht oder gar zwei. Der Track windet sich einspurig durch wunderschöne, abwechslungsreiche Outback Landschaft. Der sehr gepflegte Campground liegt direkt am Nicholson River. 20 km entfernt bietet die Bowthorn Station B&B Unterkunft.
  • Über Outback Tracks, die durch typische Savannenlandschaften führen, erreichen Sie später den Lawn Hill Nationalpark.
  • Adels Grove liegt 8 km außerhalb des Lawn Hill Nationalpark und ist eine wunderschöne grüne Oase. Dort hat ein französischer Forscher Pflanzenforschung betrieben. Er pflanzte einen richtigen Urwald. Als er fertig war mit der Pflanzung gab es einen Brand, der alle Forschungsunterlagen vernichtete. Der Franzose ging, das Grün blieb. Es gibt dort auch ein Badeloch.

Übernachtung: Der kleine Campingplatz im Nationalpark ist oft ausgebucht. Vorreservierung dringend zu empfehlen. Empfehlenswerte Alternative: Der private Campground Adels Grove: Schön angelegt mit guten Waschhäusern, auch mit fixen Zelten und Cabins. Ein Restaurant gehört zur Anlage.

Tag 8 A
Ingo Öland: Süßwasserkrokodil
Süßwasserkrokodil

Lawn Hill Nationalpark (Adels Grove)

  • Im Lawn Hill Nationalpark können zahlreiche Wanderungen unternommen werden mit herrlichen Aussichten auf die Schlucht mit ihren roten Steilwänden.
  • Beliebteste Aktivität im Park ist eine Kanufahrt durch die Schlucht (Verleih vor Ort) zu paddeln. An einer Stelle muss das Kanu ein paar Meter getragen werden.
  • Wer sich für Versteinerungen interessiert sollte die Riversleigh Fossil Fields besuchen.

Übernachtung wie Vortag

Tag 9 A
Ingo Öland: Windrad
Windrad

Lawn Hill Nationalpark (Adels Grove) – Normanton ca. 430 km

  • In Gregory Downs liegt ein landschaftlich sehr schön gelegenes Bushcamp direkt am Gregory River. Das Camp selbst besitzt keine Infrastruktur, unweit des Camps gibt es einen Pub an der nächsten Tankstelle, zu Fuß erreichbar.
  • In Burketown haben Sie Gelegenheit, das Burke and Wills Monument zu besichtigen
  • Die kleinen Wasserfälle der Leichhardt Falls tragen den Namen des deutschen Entdecker Ludwig Leichhardt. Er führte 1844/45 eine Expedition von Brisbane nach Darwin. Schon kurze Zeit später wurde die Expeditionsstrecke zur Viehtriebsroute. Die Wasserfälle befinden sich im breiten Flussbett des Leichhardt Rivers, der während der Trockenzeit kaum Wasser führt.
  • Sie erreichen Normanton, überregional bekannt für seinen Purple Pub.
  • Alternativer Übernachtungsort ist Karunda – hier lohnt der Genuss des Sonnenuntergangs – am besten in der Kneipe am Strand (Sunset Tavern). In der Trockenzeit verfünffacht sich die Einwohnerzahl von Karumba. Aus dem Süden tauchen Tausende von Gespannen mit Booten und Wohnwagen auf – nahezu ausschließlich Angler – auf der Jagd nach dem Barramundi. Schwimmen ist hier nicht angesagt – im Jargon der Locals hört sich die Empfehlung so an: „The good thing about this beach is: There are no sharks – because the crocodiles ate them all.“

Übernachtung in Normanton. Wer alternativ in Karumba übernachten will, sollte in der Barramundi-Saison (=Trockenzeit, Mai bis September) vorbestellen.

Tag 10 A
Ingo Öland: Savannah Way
Savannah Way

Normanton – Cobbold Gorge ca. 400 km

  • Der Lake Bellmore bietet eine reizvolle Schwimm-Möglichkeit
  • Nächste Stationen sind Croydon und Georgetown
  • Bei Forsayth liegt die Cobbold Gorge – eine hübsche, kleine Schlucht und an manchen Stellen nur 1,5 m breit. Mit einem lautlosen Elektroboot werden Gäste durch die Schlucht gefahren, in der auch Süßwasserkrokodile zuhause sind.

Übernachtung auf der Cobbold Gorge Station – großzügig angelegter Campingplatz mit Cabins sowie ein Café mit geschmackvoller Holzveranda

Tag 11 A
Ingo Öland: Agile-Wallaby
Agile Wallaby

Cobbold Gorge

  • Für den Ausflug in die Cobbold Gorge und das Miterleben des Ranchlebens sollte man den ganzen Tag einplanen.

Übernachtung auf der Cobbold Gorge Station

Tag 12 A
Ingo Öland: Road Train
Road Train

Cobbold Gorge – Undara National Park / Mount Surprise ca. 400 km

  • Tagesziel sind spektakuläre Lavafelder, die vor 190.000 Jahren geformt wurden, finden sich im Undara Crater NP. Dabei entstand durch Lavaflüsse auch ein begehbares System von Lavatunneln. Es soll sich um das größte der Welt handeln. Zusätzliche Attraktion des Nationalparks ist das prächtige Farbenspiel der Gesteinsformationen durch die hohen Mineralienvorkommen.

Übernachtung im Undara NP. Hier wurden unter anderem alte Eisenbahnwaggons zu Hotelzimmern umfunktioniert. In weiteren Waggons finden sich eine Bar und ein Restaurant. Alternative Übernachtungsmöglichkeiten in Mount Surprise

Tag 13 A
Ingo Öland: Barron Falls
Barron Fall

Undara National Park / Mount Surprise – Cairns ca. 330 km

  • Forty Mile Scrub NP: Mitten in der Savanne eine ursprüngliche Buschvegetation die auf die 300 Millionen Jahre alte Pflanzenwelt der Urkontinents Gondwana zurückgeht.
  • Ravenshoe: Der Ort liegt auf einer Höhe von 920 Metern und ist damit der höchst gelegene des australischen Bundesstaates – eine Sommerfrische im tropischen Norden.
  • Tully Gorge NP: 40 km NW von Tully am Jarra Creek via Cardstone Roads. Australien feuchtestes Areal, starke Regenfälle, großartige tropische Vegetation, Wildwasser (organisierte Wildwasser-Rafting Touren). Wanderungen und Lookouts.
  • Atherton Tablelands: Die Landschaft der gesamten Atherton Tablelands besticht durch ihre Vielfalt. Üppige Regenwälder wechseln mit fruchtbarem Ackerboden, Kraterseen vulkanischen Ursprungs laden zum Baden ein, mächtige Wasserfälle faszinieren, und sattgrüne Weide- und Hügellandschaften prägen Teile der Region. Ein felsiges Hochland in den nördlichen Ausläufern des australischen Nord-Süd-Gebirges – der Great Dividing Range. Die Region ist durchaus auch reizvoll für einen mehrtägigen Aufenthalt.
    🦘 Informationen zur Region Atherton Tableland

Übernachtung in Cairns

geteerte Strecke - geeignet für normale zweiradgetriebene PKW und Wohnmobile

Routenverlauf B – über Barkly Way – von Mataranka via Mount Isa bis Undara

Tag 5 B
Ingo Öland: Daly Waters Pub
Daly Waters Pub

Katherine – Tennant Creek ca. 650 km

  • Natürliche Thermalpools unter freiem Himmel erwarten Sie in Mataranka, etwa 110 Kilometer südlich von Katherine. Im 34 Grad warmen Wasser kann man sich in dieser Oase wunderbar erholen.
  • Die Fahrt entlang des Stuart Highway wird unter anderem unterbrochen im „bebenden Herz des Outback“ namens Daly Waters. Hier steht der älteste Pub des Northern Territory. Das Wellblechgebäude mit historischer Einrichtung und rauem, aber herzlichen Personal ist eine Institution.
  • Ein kurzer, aber heftiger Goldrausch um 1930 brachte dem Ort Tennant Creek den Spitznamen „Heart of Gold“ ein. Der Rausch ist vorbei, aber Gold ist noch da und das wird in der Umgebung abgebaut. Kupfer übrigens auch.
    🦘 Regionsbeschreibung Tennant Creek

Übernachtung in Tennant Creek

Tag 6 B
Ingo Öland: Mount Isa - Barkly Highway
Barkly Highway

Tennant Creek – Mount Isa 662 km

  • Man verlässt Tennant Creek in nördlicher Richtung und biegt am Three Ways Roadhouse rechts auf den Barkley Highway (Nr. 66) ab.
  • Die Straße führt durch eine eher ermüdende Landschaft südlich des Barkley Tableland ostwärts. Vorbei an riesigen Viehstationen erreicht man Avon Downs. Einige Zeit später überquert man die Grenze zu Queensland.
  • Über Camooweal führt die Route weiter nach Mount Isa, einer der bedeutendsten Minenstädte Australiens (Silber, Kupfer, Zink). Im August findet hier eines der besten Rodeos im Outback statt.
    🦘 Informationen zur Region Mount Isa

Übernachtung in Mount Isa

Tag 7 B
Ingo Öland: Prarie Hotel (vor Hughenden)
Prarie Hotel (Nähe Hughenden)

Mount Isa – Hughenden 532 km

  • Mary Kathleen war früher als Uranbergbauort bekannt. Die Förderung ist heute eingestellt.
  • Auch Cloncurry war einstmals eine bedeutende Bergbaustadt. Zurück blieben Friedhöfe, ein chinesischer und ein afghanischer.
  • Der Flinders Highway (Nr. 78) führt entlang der Eisenbahnlinie ostwärts. Julia Creek ist ein Viehzüchterort (Rodeo im August).
  • Über Richmond erreicht man Hughenden. In der Nähe liegt die Porcupine Gorge, die man auch als den Grand Canyon Australiens bezeichnet.

Übernachtung in Hughenden

Tag 8 B
Ingo Öland: Porcupine Gorge
Porcupine Gorge

Hughenden – Undara National Park / Mount Surprise ca. 500 km

  • In der Tourist Info Hughenden gibt es ein Leaflet mit kleineren Sights am Rande bis zum Porcupine NP (Zufahrt 4WD). Die Schlucht ist grandios – wie eine Miniaturausgabe des Grand Canyon (mit Bademöglichkeit, Handtücher nicht vergessen, Abstieg ca. 25 min)
  • Es folgt der relativ unbekannte Blackbraes NP
  • Spektakuläre Lavafelder, die vor 190.000 Jahren geformt wurden, finden sich im Undara Crater NP. Dabei entstand durch Lavaflüsse auch ein begehbares System von Lavatunneln. Es soll sich um das größte der Welt handeln. Zusätzliche Attraktion des Nationalparks ist das prächtige Farbenspiel der Gesteinsformationen durch die hohen Mineralienvorkommen.

Übernachtung im Undara NP. Hier wurden unter anderem alte Eisenbahnwaggons zu Hotelzimmern umfunktioniert. In weiteren Waggons finden sich eine Bar und ein Restaurant. Alternative Übernachtungsmöglichkeiten in Mount Surprise

Nächster Tag: siehe Tag 13 A.

Service zur Strecke

Straßenbericht
Plötzliche schwere Regenfälle sind möglich zwischen Dezember und April. Kurzfristig werden dann eventuell Streckenabschnitte gesperrt!
🔗 Northern Territory Government
🔗 Aktueller Straßenverkehrsbericht (RACQ)

Details zu Orten / Regionen an der Strecke

Ausführliche Beschreibungen von Orten und Regionen entlang dieser Strecke in AUSTRALIEN-INFO.DE
🦘 Darwin
🦘 Litchfield NP
🦘 Arnhem Highway
🦘 Kakadu NP
🦘 Katherine
🦘 Mount Isa
🦘 Gulf Savannah
🦘 Atherton Tableland
🦘 Cairns